Trigger

Nie zu alt zum Backen

Was sich bewährt hat, das kann man wiederholen. Und so fanden sich auch in diesem Jahr im Heilig-Geist-Kloster Wimbern einige Schwestern aus Gruppe der Ältesten zusammen, um für den Rest des Klosters Plätzchen zu backen.

Der Teig wurde netterweise von der Küche vorbereitet. Und die war großzügig: 16 kg Mürbeteig zum Ausstechen und 4 kg für Spritzgebäck. Wohl niemand hätte geglaubt, dass diese Masse binnen eines Tages zu bewältigen sei. Und so war die Aktion eigentlich für zwei Tage geplant. Doch als es dann erst Mal losging, gab es kein Halten mehr. Eine gute Mischung aus Eifer, Hingabe und Freude trug dazu bei, dass am Ende des Tages - unter der Regie von Sr. Letarda und Sr. Maria Huberta - der gesamte Teig verarbeitet und 18 Keksdosen aufgefüllt waren.

Während draußen leise der erste Schnee des Winters rieselte, wurde es drinnen wärmer und wärmer. Selbst die Backtruppenälteste, die 92-jährige Sr. Maria Sales, wurde nicht müde, Kugeln für die Nussplätzchen zu rollen und nebenbei mit ihren Zwischenkommentaren immer wieder für Erheiterung zu sorgen. Sr. Edgarda, immerhin schon 88 Jahre alt, stellte fest, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben Kipferl geformt hätte. Man lernt eben nie aus!

Obwohl neben Nussplätzchen und Kipferln außerdem eine Menge an gespritztem Gebäck sowie Glocken, Tannenbäumen, Herzen und Sternen entstanden sind, ginge noch mehr. Und so soll es vielleicht doch noch einmal Nachschub geben und die diesjährige Backtruppe so doch noch auf die Kosten von zwei Tagen Backvergnügen kommen.