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Offene Türen bei den Blauen Schwestern

Auch bei unseren niederländischen Nachbarn fand an diesem Wochenende der Tag des Denkmals statt. Nicht zum ersten Mal in der Geschichte unseres Herz-Jesu-Klosters Steyl nahmen wir daran teil und öffneten einige Türen für Besucher.

Da Tegelen in diesem Jahr sein 200-jähriges Jubiläum feiert, sollten Geschichtsliebhaber die Gelegenheit haben, an zwei aufeinanderfolgenden Tagen grenzüberschreitend viel Wissenswertes über historische Gebäude und Stätten sowie deren Geschichte in Tegelen und Kaldenkirchen zu erfahren. In Tegelen konnten 14 Stätten besucht werden, und in Kaldenkirchen standen 10 Objekte offen.

Am Samstag konnten Interessierte zwischen 13 und 17 Uhr in einem Rundgang unseren Haupteingang, die Eingangshalle mit unserem Stammbaum, die Seitenkapelle (Mutter-Maria- und Mutter-Josefa-Kapelle), die große Kirche, Missionssaal I und II (Ausstellungsräume) und den Pfortenbereich besichtigen und Teile des geschichtlichen Hintergrundes dazu erfahren.

In jeder der Räumlichkeiten im "Klooster van de Blauwe Zusters" (wie die Niederländer sagen) hielten sich Schwestern und zum Teil auch Freiwillige bereit, um Informationen zu geben und für Fragen und Gespräche zur Verfügung zu stehen. Andere Freiwillige säumten die Eckpunkte des Rundganges und halfen, die Wege zu weisen.

Als Sr. Margret Mitschwestern und Freiwillige für diesen Tag eingeladen hatte, um mitzuwirken, wusste sie nicht, welcher Besucherstrom zu erwarten ist, gab es doch so viele Angebote für diesen Nachmittag. Dank guter Organisation lief alles optimal.

Freiwillige sorgten für einen reibungslosen Rundgang. Sr. Stefanie, Sr. Aloysita und Sr. Servitia begrüßten und zählten die Besucher an der Zentrale beim Haupteingang. Sr. Teclane erklärte die Seitenkapelle mit Begeisterung. Sr. Notburgis sorgte für rege Gespräche, wo es sich gerade anbot. Sr. Gregoria erzählte in der großen Kirche und zauberte ein Strahlen in so manche Gesichter.

Sr. Odila versetzte im Missionssaal mit der Ausstellung viele Interessierte in Staunen und Bewunderung. Sr. Mechtilde zeigte den Kurzfilm unserer Gründungsgeschichte und stand leidenschaftlich dafür Rede und Antwort. Freiwillige erklärten in der Pfortenhalle den Stammbaum/den Weinstock, boten am Ende des Rundgangs freundlich Schriftmaterial über unsere Gründerinnen und Broschüren unseres Hauses an, animierten beim Spendenkegel zu einer kleinen Spende und stellten Kontakte mit jemand von den Schwestern her, wenn sie selber keine Antwort wussten. Andere Mitschwestern begleiteten die Besucher gerne bis zum Ausgang und verschenkten ein herzliches Lächeln.

Wow!!! Ich hatte nicht damit gerechnet, dass so viele Menschen sich Zeit nehmen und so zahlreich der Einladung folgen würde. Trotz nicht gerade optimaler Wetterverhältnisse riss der Besucherstrom nicht ab! Es haben sich - "zähle und schreibe" – mindestens 215 Interessierte innerhalb von vier Stunden bei uns eingefunden. Die Mehrzahl der Besucher waren Niederländer aus der nahen Umgebung. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Freiwilligen und Mitschwestern, die sich so wunderbar engagiert hatten.

Beim Aufräumen sind Sr. Margret und ich uns einig: Der Nachmittag war sehr gelungen, und wir blicken froh, zufrieden und dankbar zurück. Und sollte wieder solch eine Anfrage sein, dann: "Türen auf und herzlich willkommen!"

Text + Fotos: Sr. Antonia Schmid