Trigger
10.02.2018

Durch die Fastenzeit auf der Suche nach einer besseren Welt

In den diesjährigen Fastenimpulsen lädt uns Wolfgang Bartsch dazu ein, unseren gegenwärtigen Lebensstil zu überdenken und neue Wege einzuschlagen, die die Verantwortung für die Schöpfung und die Mitmenschen noch mehr in den Blick nehmen.

Viele Menschen (wir selbst?) verdrängen es zumeist. Aber innen drinnen ahnen wir: "unser" gängiger Lebensstil lässt sich weder global ausweiten noch dauerhaft durchhalten, ohne dass das soziale und ökologische Gesamtgefüge massiv gefährdet wird.

Werden künftige Generationen rätseln, wie wir Anfang des 21. Jahrhunderts noch daran glauben hatten können, dass unser verbrauchsintensives System zukunftsfähig sein würde? Trotz klarer Anzeichen, krisenhafter Verwerfungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse?

Haben wir uns aus Angst vor persönlichen Veränderungen zu lange nicht der Realität gestellt? Sind wir Mitläuferinnen und -läufer eines komplexen Systems des Eigennutzes geworden, in dem Geld zum Selbstzweck und ein wachstumsideologischer Konsumismus zum Maß aller Dinge wurde?

Nutzen wir diese vorösterliche Zeit des Umdenkens (metanoia) und fragen uns anhand einer Bibelstelle bzw. der vier Kardinaltugenden: Wie kann uns der Wandel zu einem zukunftsfähigen Lebensstil gelingen, um gegenüber der/dem Nächsten bzw. unserer Mutter Erde verantwortlich(er) zu agieren?

Zum Autor: Mag. Wolfgang Bartsch, Niederösterreich, Familienvater, Betriebswirt im öffentlichen Dienst, in der Freizeit kleinstbäuerlich, im interreligiösen Dialog (www.dialog16.at) und schriftstellerisch tätig (u.a. "Samen der Hoffnung - Systemkritik von Papst Franziskus und seine Ermutigung zum Wandel", 2017 - publiziert mit freundlicher Unterstützung des Vereins Religion Begegnung Friede)


Die Fastenimpulse können Sie hier runterladen oder auf unserer Homepage und Facebook-Seite verfolgen.