Wachstumskräfte

Gleichnis-Bilder

Brot ist ein Grundnahrungsmittel aus gemahlenem Getreide, Wasser, Hefe oder Sauerteig und verschiedenen Gewürzen. In Deutschland gibt es etwa 300 Brotsorten. Schon beim Gedanken an den ersten Bissen in eine duftende, knusprige Scheibe Brot läuft uns das Wasser im Mund zusammen. Uns kommen Erinnerungen, wie unsere Mutter einen Teig hergestellt und ihn geknetet hat. Wie wir warten mussten, bis er gegangen war und endlich in den vorgheizten Backofen geschoben werden konnte. Wie sich der Duft in der Wohnung verbreitet hat und wir geduldig warten mussten, bis es durchgebacken war und aus dem Backofen geholt werden konnte. Bevor wir die erste Schnitte bekamen, musste es auskühlen. Erst dann konnte es angeschnitten werden.

Jesus will den Menschen das Reich Gottes erklären und näher bringen. Deshalb erzählt er den Menschen, die ihm gefolgt sind, ein Gleichnis von einer Frau, die einen Teig herstellt. Sie nimmt einen Klumpen Sauerteig und mengt ihn unter drei Sea Mehl. Das sind etwas 50 kg Mehl. Sie knetet den Sauerteig unter das Mehl und wartet dann, bis der ganze Teig durchsäuert ist. Ist das nicht verwunderlich? Eine einfache Frau in einem normalen Familienhaushalt verarbeitet 50 kg Mehl für die Herstellung von Brot! Wir sind doch während Jesu Lebenszeit in keiner Brotfabrik! Woher nimmt sie die großen Schüsseln und den riesigen Backofen? Die Frau könnte mit dem vielen Brot sicher hundert Menschen, ja ein ganzes Dorf ernähren. Worum geht es Jesus? ...

© Sr. Gabriele Hölzer SSpS aus Geist und Auftrag 2/21 Seite 8

Veröffentlicht: 11.05.2021  / Angela Küppers