Die Heilkraft des Wassers

Heilmittel der Bibel

Die Bibel ist in einer trockenen Region der Erde entstanden. Es gab auch hier Bedrohungen durch Wasser wie die Geschichte von der Sintflut erzählt. Weit gefährlicher war eine Dürre, die Tod bedeutete. Wasser war ein Garant des Lebens. Schon in den Schöpfungsgeschichten des Buches Genesis spielt Wasser eine wichtige Rolle. In der ersten Erzählung scheidet Gott das Wasser vom Land und lässt "Grün sprießen". Die zweite Erzählung spricht vom Paradiesgarten Eden, in dem "ein Strom entspringt, der den Garten bewässert". In vier große Flüsse teilt sich der Strom, damit Menschen, Tiere und Pflanzen genug zu trinken hatten. Genug Wasser zu haben, das war und ist für Menschen dieser Region das Paradies.

Das Buch Ezechiel sowie das Buch der Offenbarung erzählen von Flüssen, die im Tempel entspringen und zu reißenden Strömen anwachsen. Wohin ihr Wasser gelangt, wächst und grünt es, und es gesunden Tiere und Menschen:
"Wohin der Fluss gelangt, da werden alle Lebewesen, alles, was sich regt, leben können, und sehr viele Fische wird es geben. Weil dieses Wasser dort hinkommt, werden sie gesund; wohin der Fluss kommt, dort bleibt alles am Leben. An beiden Ufern des Flusses wachsen alle Arten von Obstbäumen. Ihr Laub wird nicht welken, und sie werden nie ohne Frucht sein. Jeden Monat tragen sie frische Früchte; denn ihre Wasser kommen aus dem Heiligtum. Die Früchte werden als Speise und die Blätter als Heilmittel dienen." Ez 47,9-12. ...


© Sr. Gabriele Hölzer SSpS aus Geist und Auftrag 3/22 Seite 8

Veröffentlicht: 08.08.2022  / Angela Küppers