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Einweihung des in:spirit Begegnungshauses

Sr. Marianeldis fühlt sich sichtlich wohl in den neuen Räumen

In einem Teil des Herz-Jesu-Klosters in Steyl ist nun das in:spirit Begegnungshaus zu finden. Das Begegnungshaus möchte ein Ort sein, an dem junge Menschen gerne Zeit verbringen, um aufzutanken und in der Begegnung mit sich selbst und anderen Gottes Wirken entdecken zu können.

„Das ist ja einfach zum Wohlfühlen“, war die Reaktion von Sr. Franziska, als sie im Rahmen der Einweihung des Begegnungshauses das Zimmer mit dem Namen Amazonas betrat. Sr. Friederike erzählte strahlend: „Ich habe früher im Atlasgebirge gewohnt.“ Damit meinte sie nicht einen Auslandsaufenthalt, sondern das Zimmer, das jetzt mit dem Namen Atlasgebirge benannt ist. Eine andere Schwester war von der Schlichtheit der Räume der Sahara angetan. Aber auch die jungen Erwachsenen des in:spirit-Teams waren begeistert zu sehen, was aus den gemeinsamen Ideen, manch langer Diskussion und den geschmiedeten Plänen entstanden ist.

In einem Teil des Herz-Jesu-Klosters in Steyl ist nun das in:spirit Begegnungshaus zu finden. Das Begegnungshaus möchte ein Ort sein, an dem junge Menschen gerne Zeit verbringen, um aufzutanken und in der Begegnung mit sich selbst und anderen Gottes Wirken entdecken zu können. Es möchte Raum bieten, wo ein Mehr entstehen kann. Mehr Lebensqualität, mehr Gerechtigkeit, mehr Raum für kreative Ideen, durch das, was die jungen Menschen mitbringen. Und jetzt, wo endlich viele in den Genuss des Endergebnisses kamen, war Zeit zu danken: den Vielen, die mit ihrem großherzigen Engagement das Begegnungshaus haben entstehen lassen.

Das Begegnungshaus befindet sich an einem für uns Missionsschwestern sehr wichtigen historischen Ort. Und so hat auch das Alte und Historische Platz gefunden im Zentrum – verbunden mit Neuem und Modernem. Alte Rahmen umranden die Spiegel in den Zimmern, eine kultige Lampe baumelt von der Decke, ein moderner Sessel und kleiner Holztisch laden ein, es sich im Zimmer gemütlich zu machen. Auch im großen Raum zwischen den Zimmern ist alt und neu miteinander verbunden, so laden zwei neue Couchen ein, sich zu setzen, oder aber man nimmt Platz am alten Tisch, an dem schon viele hundert Schwestern saßen, um Socken zu stopfen oder Wäsche zu flicken.

Es ist so liebevoll hergerichtet und es gibt so viele kleine und witzige Details zu entdecken, dass man gleich neugierig die verschiedenen Räume erkundet und, wie ein junge Frau aus dem in:spirit-Team meint, man sich gleich zuhause fühlt. Wohnen kann man hier in vielen verschiedenen Regionen der Welt. Die Zimmer sind benannt nach Gebirgen, Wäldern oder Wüsten, die Ländergrenzen übergreifend Menschen miteinander verbinden und häufig Orte sind, an denen Gottes Nähe spürbar und die Vielfalt und Schönheit der Natur deutlich wird.  In kleinen Gottesdiensten wurden die Zimmer vom in:spirit-Team und den Schwestern des Herz-Jesu-Klosters gesegnet, in der Hoffnung, dass sie zum Segen werden für alle, die ins Begegnungshaus kommen.