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Sie sind wieder da! - MaZ-Rückkehrerseminar

Die Spannung und Vorfreude war groß vor dem diesjährigen Rückkehrerseminar in Steyl. Nach über einem Jahr im Ausland trafen wir uns wieder, um gemeinsam auf diese Zeit zurückzuschauen.

Gestartet sind wir mit Pommes spezial an der legendären Steyler Pommesbude.  Nach dem ersten Austausch widmeten wir uns dem Kulturschock hier in Deutschland - denn oftmals ist die Rückkehr viel schwerer als der Start in das MaZ-Jahr.
Die folgenden Tagen waren geprägt von den Erzählungen aus den Einsatzländern, Zeit in Einzelarbeit auf die Höhen und Tiefen des Jahres zurückzublicken, wertvolle Schätze zu entdecken und eher leidvolle oder schwierige Erfahrungen aufzuarbeiten.
Wir hörten bezaubernde Geschichten und sahen wundervolle Bilder aus Kolumbien, Chile, Bolivien und von den Philippinen. Für alle war eines klar: Es war gut, dass sie dort gewesen sind und dass sie sehr viel gelernt haben und  reich beschenkt wurden mit der Offenheit und Gastfreundlichkeit der Menschen vor Ort.

Höhepunkt des Seminars war schließlich der Kulturabend. Jede/r kochte ein landestypisches Gericht. In unserer Outdoorküche wurde sehr viel frittiert und es gab Empanadas in den unterschiedlichsten Ausführungen.
Durch den kulturellen Abend führten uns der Hase Felix mit seiner Freundin Sophia alias Julia und Johanna. Auf der Suche nach Panama bereisten sie die einzelnen Länder und trafen da auf unterschiedliche Persönlichkeiten, die ihnen etwas von dem Land zeigten.
Es freute uns sehr, dass sehr viele Schwester aus dem Haus zu diesem Abend gekommen sind.

Am Sonntagmorgen beschäftigten wir uns mit unseren Wünschen an eine Kirche im Aufbruch: Was erhoffen, wünschen wir uns auf Basis der gemachten Erfahrungen von Kirche und Ordensgemeinschaften? "Lebensfroher, moderner, mehr miteinander und füreinander, eine Kirche, die mit den Menschen in Berührung kommt..." - so verschiedene Stimmen der MaZlerInnen.
Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Aber es ist nur ein Abschied auf Zeit - denn im Dezember sehen wir uns alle nochmals zum zweiten Rückkehrerseminar.
Mit viel Energie und Schwung brachen alle auf an die Orte, wo sie nun studieren, Praktikum machen oder arbeiten und hoffentlich auch mit viel Mut ihren MaZ-Weg hier in Deutschland weitergehen.