Trigger
17.02.2019

Mitte mit Segenszeichen aus Taiwan

„Der Segen ist golden, damit er in der Nacht leuchtet“

Kräuter und Heilmittel aus Asien waren das Thema des ersten Kräuternachmittags in diesem Jahr im Dreifaltigkeitskloster Laupheim. Bereichernde Informationen darüber hinaus steuerten Sr. Edmara Ulrich aus Taiwan und Sr. Hedwig Maria Fischer von den Philippinen bei.

Nach Lateinamerika im vergangenen Jahr ist  Asien das diesjährige Jahresthema im Programm des Dreifaltigkeitsklosters. Das Interesse am Kräutermittag war so groß, dass nur ein Teil der Interessierten einen Platz bekam. Sr. Petra Lioba Rimmele stellte im Eingangs-Impuls den China-Missionar Josef Freinademetz und seine Arbeit vor. Bei der Einführung in TCM und TIM und die Vorstellung heilkräftiger Pflanzen wie „Kraut der Unsterblichkeit“, „Kurkuma“, „Cumin“ u.a., war das Abbrennen einer Moxa-Zigarre mit Beifuß für einige Frauen eine ganz besondere Erfahrung.  Anschließend konnten die Teilnehmerinnen bei Yogi- und Ingwer-Tee, Mango-Lassi, philippinischen Crackern und Reis-Bananen-Kuchen eintauchen in die kulinarische Vielfalt dieses Kontinents. Sr. Hedwig-Maria Fischer hatte den Kuchen gebacken und erzählte in der Pause aus ihrem reichen Schatz an Erlebnissen in ihrer Zeit auf den Philippinen. Anschließend erfüllten die Düfte des Orients den Saal des Klosters als Kräuterfrau Gerlinde Wruck eine Salbe aus Rosenwasser und Mandelöl kochte, die Teilnehmerinnen sich ein Eukalyptus- oder Weihrauch-Massageöl  und eine Fünf-Gewürzmischung aus Bangladesch herstellten.

Am Ende des Nachmittags nahm Sr. Petra Lioba Bezug auf die Mitte, in der ein Segenssymbol aus Taiwan mit chinesischen Schriftzeichen zu sehen war. Sr. Edmara Ulrich hatte es am Vormittag vorbeigebracht und erklärt: „Der Segen ist golden, damit er in der Nacht leuchtet, die Farbe rot steht für die Liebe“. Noch viele weitere Informationen hatte sie gegeben, die in den Nachmittag eingeflossen waren.

Es war ein für alle Beteiligten bereichernder Nachmittag, von dem sich manche gar nicht trennen mochten und noch länger blieben um die Veranstaltung ausklingen zu lassen.

 

Foto: Sr. Petra Lioba Rimmele

Text: Gerlinde Wruck