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Wohltuende Kräuter für Herz und Nerven - ein gefragter Kräuterkurs in Corona-Zeiten

Von Sr. Petra Lioba gestaltete Mitte

Ausgebucht war der erste Kräuterkurs im Dreifaltigkeitskloster Laupheim nach der Pause durch die Corona-Pandemie. 18 Frauen und zwei Männer, zum Teil schon gute FreundInnen, waren der Einladung von Sr. Petra Lioba Rimmele, Sr. Lioba Brand und Gerlinde Wruck gefolgt.

Sie erwartete ein abwechslungsreiches Programm in Theorie und Praxis. Die zunächst ungewohnte Bestuhlung des Saales mit Einzelplatz und Einzeltisch erwies sich gleich zu Beginn als durchaus praktisch zur Ablage. Die von Sr. Petra Lioba wunderschön "gestaltete  Mitte“ mit Herz und Blumen musste an diesem Nachmittag an den Rand rücken. Dennoch war ihr Anblick eine Wohltat für Auge und Herz. In ihrem Impuls gleich zu Beginn nahm sie die Anwesenden mit auf eine Herzensreise durch die Bibel.

Beim anschließenden Referat gab Gerlinde Wruck Informationen zu naturheilkundlichen Möglichkeiten, Herz und Nerven nicht nur mit Kräutern, sondern auch durch Bewegung, Ordnungstherapie und Ernährung zu heilen. Tomaten als ein wichtiges Gemüse konnten bei der anschließenden Führung gleich in 30 verschiedenen Sorten im Gewächshaus mit Sr. Lioba bewundert werden, ebenso wie einige Herzkräuter im Kräutergarten daneben.

Bitterstoffkräuter und Raritäten wie Diptam oder Meisterwurz gab es mit Gerlinde Wruck im Hildegard-Garten zu bewundern. Sr. Jana und Theresa Cebulla sorgten bei Kaffee und Kuchen dafür, dass auch hier hygienisch alles tadellos ablief. Viel Freude bereitete den Teilnehmenden die Herstellung von Herzwein, Beruhigungstee und einem Fußöl, in dem auch Narde, das einstige Salböl für Könige, verwendet wurde. Zum Abschluss hatte Sr. Petra Lioba noch Herzen mit Bibeltexten vorbereitet, von denen jede eines ziehen durfte. Die Verabschiedung war sehr herzlich und so manche Teilnehmerin meldete sich gleich für einen der nächsten Kurse an.

Text: Gerlinde Wruck
Fotos: Sr. Lioba Brand, Sr. Jana Gebauer

Impressionen vom Kräutertag