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In der Weihnachtsbäckerei

Wie viel Kilo Mehl braucht man wohl, um Plätzchen für knapp hundert Schwestern zu backen? 18 Kilo müssen es wohl schon sein, fand Schwester Letarda Terhar, machte sich an den Teig und damit nahm die Weihnachtsbäckerei ihren Lauf.

Knapp einhundert Schwestern leben im Heilig-Geist-Kloster Wimbern, dem größten Kloster der Deutschen Provinz und auch dem, mit dem höchsten Altersdurchschnitt. Die Schwestern sind aufgeteilt in vier Gruppen, je nach Aufgaben und Befindlichkeit. In der Maria Helena Gruppe leben die Ältesten und Pflegebedürftigsten Schwestern des Hauses. Und ausgerechnet Schwestern aus dieser Gruppe haben sich jetzt mit großer Ausdauer daran gemacht, für den Rest des Klosters Plätzchen zu backen.

Spritzgebäck, ausgestochene Sterne, Monde und Glocken, Plätzchen mit Haselnuss und Walnuss,… standen auf dem Plan. Für alle, die Lust hatten, gab es was zu tun: den Fleischwolf drehen, den Teig ausrollen oder ausstechen, die Bleche einfetten und bestücken,… Eine blinde Schwester formte mit viel Fingerspitzengefühl den Teig zu Kugeln für die Nussplätzchen, eine andere, deren Augen noch gute Dienste tun, maß die Länge des Spritzgebäcks mit einem Holzstäbchen ab. Was auch immer eine jede tat, es geschah mit Sorgfalt und der Vorfreude darauf, den Mitschwestern im Haus eine Freude zu machen.

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Veröffentlicht: 19.12.2016 / Sr. Michaela Leifgen SSpS