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Visionen leben – Oasentag am Aschermittwoch im Dreifaltigkeitskloster Laupheim

Raus aus dem Alltag, einen Tag der Besinnung erleben, die Fastenzeit bewusst beginnen – vielfältig waren die Gründe der Frauen, die sie sich zum Oasentag angemeldet hatten. Allen gemeinsam war die Offenheit, mit der sie sich auf das Thema einließen.

Nach der Begrüßung durch Oberin Sr. Hildegard Ossege überlegte Sr. Bernadette Dunkel mit den Teilnehmerinnen, was uns im Alltag abhält, unsere Visionen zuzulassen. Beim anschließenden Referat von Bildungsreferentin Gerlinde Wruck über die Visionen Hildegard von Bingens und Bruder Klaus‘ wurde deutlich, wie unterschiedlich Menschen auf Visionen reagieren und welche Kraft sie bei den Heiligen entfacht haben, als sie sie annahmen.

Die eigenen Visionen erblühen ließen die Teilnehmerinnen, als sie ihre Sehnsüchte auf Papierblumen schrieben und diese dann in Wasserschalen zum Aufgehen brachten.

Nachmittags wurde am Beispiel Abrahams sowie bekannter Visionäre der näheren Vergangenheit und der Gegenwart weiterüberlegt, was der "Regen" für die Umsetzung der Visionen bei den bekannten Visionären ist, aber auch wo die einzelnen Frauen ihre Kraftquellen haben. Auf "Regentropfen" notiert, wurde die bisher "dürre" Mitte bewässert. Und nach einer Stärkung mit der typischen oberschwäbischen Fastenbrezel formten die Frauen ein Gefäß, in das sie in der kommenden Fastenzeit für sie wichtige Dinge sammeln können.

Die Zeit bis zur Messe verbrachten die Frauen entweder in Stille oder beim meditativen Tanz mit Sr. Bernadette Dunkel.

Text & Bilder: Gerlinde Wruck