Trigger

Eine Ikone entsteht in der Stille

In der Stille des Dreifaltigkeitsklosters haben sich fünf Frauen und ein Mann getroffen, um unter der Anleitung von Elena Filipescu eine Ikone zu schreiben. Einige Teilnehmerinnen waren schon zum zweiten oder dritten Mal gekommen. Die weiteste Reise hatte eine Teilnehmerin aus Indien.

Der Tag begann mit einem Morgengebet in der Kapelle. Nachdem sich die Teilnehmenden aus gegebenen Vorlagen eine ausgewählt hatten, arbeiteten sie im Schweigen und in stiller Meditation. Frau Filipescu, Opernsängerin und Ikonografin, hat das Ikonenschreiben von ihrem Vater, einem orthodoxen  Priester gelernt. Sie führte in die Kunst des Ikonenschreibens ebenso ein, wie in die Technik des Farbenmischens. Auch unterstützte sie bei schwierigen Passagen, indem sie selbst Hand anlegte.

Am Ende der Woche konnten alle Teilnehmenden Ihre Ikone in einem feierlichen Gottesdienst segnen lassen. Es war eine intensive Woche und für einige sicher nicht ihre letzte Ikone, die sie geschrieben haben.

Text und Fotos: Gerlinde Wruck