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Da steckt Hoffnung drin

"Impuls" - das sind die neun jüngsten Schwestern der Deutschen und Österreichischen Provinz, die sich zwei Mal im Jahr treffen, um miteinander auszutauschen und sich den Rücken zu stärken. Dieses Mal trafen sie sich in Wimbern zum Thema "Potentiale". Ein Erfahrungsbericht:

Immer wieder beschäftigen wir uns in der Impuls Gruppe, zu der die jüngsten Schwestern der Provinzen Österreich und Deutschlands gehören, mit der Frage, wie wir als SSpS Ordensleben heute gestalten wollen. Bei unserem Treffen im Heilig-Geist-Kloster Wimbern lud Sr. Michaela Leifgen, die dieses Mal das Treffen vorbereitet hatte, uns ein, über unsere Stärken und das, wohinein wir zurzeit viel Kraft stecken, in den Austausch zu kommen.

Mit dem, was uns begeistert und bewegt im Hinterkopf, sammelten wir unsere Hoffnungen und Sorgen in Bezug auf das Ordensleben. Wir ordneten sie den drei Dimensionen: Weihe, Gemeinschaft und Sendung, zu. Es sprudelte nur so von Erfahrungen und Haltungen, die uns hoffnungsvoll stimmen. In den letzten Monaten hat sich für jede von uns viel verändert. In diesen Veränderungen und Neuaufbrüchen haben wir konkret erlebt und gelebt, was wir uns vom Ordensleben erträumen: Die geplante Kommunität in Griechenland, der bevorstehende Umzug der Innsbrucker Kommunität, die Begegnungen im TaK und in Frankfurt – um hier nur einige Beispiele zu nennen.

Nach diesem verheißungsvollen Auftakt luden wir zu unserer Gruppe vier Schwestern als Vertreterinnen der vier Gruppen des Heilig Geist Klosters ein. Wir haben darüber gesprochen, was den Schwestern damals und heute Kraft gegeben hat und was ihnen im Laufe des Lebens bewusst wurde, nämlich: "Da, wo du hingestellt bist, kannst du missionarisch Wirken." Heute heißt das für sie, "für die Welt da zu sein" und in den aktuellen Anliegen zu beten. Das Gegenseitige Teilen bereicherte uns sehr. Auch, wenn sich im Ordensleben viel verändert hat, so ist das Fundament geblieben: Sendung und Gemeinschaft zu leben aus der Verwurzelung im dreifaltigen Gott, aus einer lebendigen Christus-Beziehung.

Dies drückt sich auch in der Vision unserer Gruppe aus, die wir gemeinsam mit Sr. Anna-Maria Kofler anschauten und aktualisierten. Wir wollen "Vom Vater beGEISTert und mit Christus gesandt in Communio leben mit -…" Der Satz soll immer mit dem aktuellen Jahresmotto der Kongregation ergänzt werden. In diesem Jahr wollen wir auch bei unserem nächsten Treffen, das in Österreich stattfinden soll, das Leben "in Communio mit Marginalisierten und Ausgeschlossenen" zum Thema machen.

Wir haben die gemeinsame Zeit miteinander sehr genossen. Sie hat uns nicht nur gegenseitig bestärkt, sondern auch so manche Schwestern hier in Wimbern zum Strahlen gebracht. Dass wir in Wimbern herzlich willkommen waren, haben wir sehr gespürt! Es tut gut, gemeinsam unterwegs zu sein.