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Her gezoomt: Frühling im Herz-Jesu-Kloster

Sr. Antonia Schmid hat mit offenen Augen und Ohren einen Spaziergang durch den Frühling im Steyler Klostergarten gemacht. Hier lässt sie uns an ihren Entdeckungen und Gedanken teilhaben. Eine Einstimmung auf Ostern!

Die vergangenen Wochen hat sich der Frühling mit seinen bunten Farben in unseren wunderschönen Klosteranlagen in Szene gesetzt. Einige Vögel zwitschern und pfeifen aus voller Kehle, und das Pfauenauge fand sich auf dem Lorbeerstrauch ein. Einen ganz besonderen Akzent setzen die blühenden Zwetschgen- und Apfelbäume mit ihren zauberhaften Blüten. Unsere weiß blühende Magnolie ist eine blühende Schönheit, sie verwandelt ein Stück des Gartens in eine paradiesische Parzelle. Was wäre der Frühling ohne ihre spektakuläre Blütenpracht? Ich kann nur darüber staunen und davon schwärmen. Übrigens: die Magnolie gilt als die Königin der Gehölze.

Besonders interessant finde ich unseren hochragenden Ginko Baum. Manche Menschen sagen, dass Ginko-Blätter Glücksblätter sind, andere schwören auf Ginko als Medikament. Für mich ist der Ginko-Baum eine Wundertat in Gottes Natur, und ich erfreue mich an der Entfaltung seiner Blätter.

Am Ende meines Spazierganges komme ich im Südgarten bei unseren prächtigen Zieräpfel Bäumen an. Einfach wunderbar! Jubilate Deo!

Das Frühjahr ist für mich eine Zeit, die es mir ermöglicht, mit der Natur und mit mir selbst in Einklang zu kommen. Auf diesem Wege finde ich tatsächlich ein Stück Paradies in unseren Klosteranlagen. Ich wünsche Euch allen, die meine Zeilen lesen, so ein Stück Paradies, besonders in hektischen Zeiten.

Alles ist gleichsam, als ob ein bunter Frühlings-Melodienstrauß Herz und Seele so mancher Schwester erfreut. Überzeugt Euch selbst davon!

Wie passend, dass in unseren Breiten das Osterfest, das Fest der Auferstehung, in diese Jahreszeit fällt. Ostern bringt neues Leben für uns, der Tod hat nicht das letzte Wort. Da kann ich nur sagen: Deo gratias – Gott sei Dank!

Text + Fotos: Sr. Antonia Schmid SSpS