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Ein neues Kapitel: Erstprofess von Sr. Ida Haurand

Am Samstag vor Pfingsten legte Sr. Ida Haurand in der Brandtskapelle in Mönchengladbach ihre erste Ordensprofess ab und begann damit ein neues Kapitel – in ihrem eigenen Leben und in unserer Gemeinschaft.

Der Tag der ersten Gelübde ist ein besonderer Tag, dem eine längere Entscheidungsphase voraus geht. So war es auch bei Sr. Ida. Zwei Jahre hat sie sich im europäischen Noviziat in Rom auf diesen Schritt vorbereitet. Ein Schritt in einen "weiten Raum", wie sie es in ihrer Einladung zitierte. "Es war die Sehnsucht nach dem weiten Raum, nach der Fülle des Lebens, die dich deinen Weg in die Missionskongregation der Dienerinnen des Heiligen Geistes beginnen ließ", fasste es auch Sr. Anna-Maria Kofler in ihrer Begrüßung zusammen.

Sr. Anna-Maria war es auch, die als Leiterin der Provinz die Gelübde von Sr. Ida entgegen nahm. Ein Leben in eheloser Keuschheit, Armut und Gehorsam hat Sr. Ida für das kommende Jahr versprochen. Und das nicht in einem luftleeren Raum, sondern in unserer Gemeinschaft und verbunden mit einem missionarischen Auftrag.

Pater Jürgen Ommerborn, der der Eucharistiefeier vorstand, fasste diese Mission für Sr. Ida so zusammen: Freude in das Leben der Menschen zu bringen, indem sie – wie Jesus – die Armen und Ausgestoßenen zurück in die Gemeinschaft mit den Mitmenschen und Gott führt. "Wie treffend es da doch ist", so Pater Ommerborn, "dass Du Deine ersten Gelübde hier in dieser Kapelle machst und damit dein Leben als Steyler Missionsschwester hier an einem Ort beginnst, wo man mit den Augen Jesu, mit den Augen Gottes seine Mitmenschen ansieht und in ihnen einen wertvollen Schatz erkennt."

Die Brandtskapelle, Teil des „Treff am Kapellchen“ (TaK) in Mönchengladbach, befindet sich gleich neben der Schwesterngemeinschaft in Mönchengladbach, zu der Sr. Ida nun gehört. Hier wird sie das neue Kapitel ihres Lebens, das auch zugleich ein neues Kapitel für unsere Gemeinschaft ist (nach Edward Schillebeeckx OP), beginnen. Dass es ein interessantes und frohes Kapitel werden möge, wünschten ihr alle, die zur Professfeier gekommen waren: Familie, Freunde, Bekannte, Mitschwestern aus den Gemeinschaften in Steyl, Wimbern und Frankfurt.

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