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Tag der offenen Klöster: Wir waren dabei

Am bundesweiten Tag der offenen Klöster am 21. April haben auch vier unserer Häuser ein Programm für interessierte Besucher gestaltet.

In Berlin verbanden die Schwestern den Tag der offenen Klöster mit ihrem offiziellen Einstand in der Gemeinde "Von der Verklärung des Herrn" in Marzahn. Erst im Dezember waren die fünf Schwestern dort in dem Haus gegenüber der Pfarrkirche eingezogen. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag stellten sie sich den Besuchern der Gottesdienste vor. Anschließend zeigten sie im Pfarrsaal den Film "Steyler Missionsschwestern – grenzenlos", um einen Einblick in die weltweite Präsenz unserer Ordensgemeinschaft zu geben. Außerdem öffneten sie am Samstagnachmittag ihre Haustür und Terrasse, um bei schönstem Frühlingswetter mit Besuchern bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen, oder auch still im Meditationsraum zu verweilen.

Auch in Eriskirch-Moos haben sich erst vor kurzem zwei Schwestern niedergelassen, nachdem im vergangenen Jahr eine Gemeinschaft nach 90 Jahren das Gästehaus St. Theresia (ehemals Theresienheim) verlassen hatte. Die neue Niederlassung nennt sich „der kleine Weg“. Der Tag der offenen Klöster begann in Moos bereits um 7.30 Uhr mit einem Morgenlob. Um 12.00 Uhr beteten Schwestern und Gäste um den Frieden in der Welt und um 19.00 Uhr begrüßten sie den Sonntag in einer weiteren Gebetszeit. Um 17.30 Uhr luden sie außerdem zu "Gedanken zur Alltagsspiritualität der Hl. Theresia von Lisieux" mit kreativen Elementen und anschließendem Picknick im Garten ein.

Die Gemeinschaft in Frankfurt bot ab dem frühen Nachmittag Einblicke in unser Leben, Beten und Arbeiten in Deutschland und weltweit sowie Gelegenheit zum Plaudern und Zusammensein. Höhepunkt war die Vesper um 17.30 Uhr in der Kirche nebenan, die zugleich auch ein Dankgottesdienst war für die vielen Menschen, durch deren Unterstützung die Schwestern-Pommesbude "Meet’n frites" realisiert werden kann. Im Anschluss an die Vesper gab es natürlich auch Gelegenheit, gemeinsam frische, leckere Schwesternpommes zu genießen.

In Mönchengladbach gestaltete die Gemeinschaft ein missionarisches Abendgebet in der Brandtskapelle und lud anschließend zur Begegnung ins TaK (Treff am Kapellchen) ein. Dort war Gelegenheit, die einzelnen Schwestern, ihren je persönlichen Weg und das gemeinschaftliche Leben kennenzulernen. Außerdem gewährte eine Powerpointpräsentation Blicke über den Tellerrand hinaus – mit Fotos aus anderen deutschen Niederlassungen und der ganzen Welt.

Unter den Besuchern an den verschiedenen Standorten waren viele Menschen, die uns bereits kennen und verbunden sind – und dennoch nicht schlecht staunten, was sie noch nicht wussten… - aber auch Menschen, die zum ersten Mal in Kontakt mit uns kamen. Viele zeigten sich nicht nur interessiert an dem, was wir tun, sondern vor allem auch an dem, was uns bewegt, in der heutigen Zeit als Ordensfrauen zu leben.

Organisiert wurde der "Tag der offenen Klöster" durch die Deutsche Ordensobernkonferenz in Zusammenarbeit mit den beteiligten Klöstern und Ordensgemeinschaften. Bundesweit nahmen rund 250 Klöster daran teil. Über 30.000 Menschen haben sie besucht.