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Weihnachtsbrief aus Äthiopien

Die "Provinz der Göttlichen Gegenwart" unserer Schwestern umfasst drei Länder: Äthiopien, Uganda, Südsudan. In ihrem Weihnachtsbrief erzählt Sr. Sheeba vom Einsatz der Schwestern in Gesundheitswesen, Pastoral und Bildung und bedankt sich für Ihre Unterstützung durch Gebet und Spenden.

Liebe Schwestern, Wohltäter/innen sowie Freundinnen und Freunde!

Wir sind durch das Jahr 2018 gegangen, das mit zahlreichen Segnungen und Gnaden erfüllt war. Im Lauf des Jahres sind wir mit vielen Menschen in Kontakt gekommen und hatten viele Begegnungen. Wir haben viele Leben berührt und gesegnet … die Nähe Gottes war sehr spürbar und sichtbar. Jeder und jede von Ihnen sind mit dem Leben von vielen Menschen in Äthiopien, Südsudan und Uganda in Berührung gekommen. Sie sind alle Teil unserer Mission hier.

Im Namen meiner Schwestern in der Region der GÖTTLICHEN GEGENWART - ÄTHIOPIEN - SÜDSUDAN – UGANDA nutze ich diese Gelegenheit, um jedem und jeder von Ihnen dafür zu danken, dass Sie so nahe bei uns auf unserem Weg und eine Quelle der Inspiration für uns sind. Danke, dass Sie Ihre Ressourcen so großherzig mit uns teilen. Weihnachten ist eine Zeit, um unsere Verbundenheit zu zeigen und zu segnen. Mit Freude und Dankbarkeit wünschen wir jedem und jeder Einzelnen von Ihnen Gesegnete Weihnachten und ein friedvolles neues Jahr 2019!

Wir sind 23 Schwestern in der Region, darunter eine äthiopische Schwester, die kürzlich ihre Gelübde ablegte. Am 8. Dezember wurden wir mit der zweiten äthiopischen Schwester, Sr.Tagesech, gesegnet. Wir danken ihnen für Ihre Unterstützung durch Ihr Gebet.

In Uganda haben wir 5 Schwestern in verschiedenen Aufgabenbereichen. Die meisten unserer Tätigkeiten kommen den südsudanesischen Flüchtlingen zugute, die in den Siedlungen wohnen. Unser Engagement in der Siedlung Bidibidi und in der Gemeinde Lodonga in Uganda umfasst Frauenseelsorge und Traumaheilung. Bei der Arbeit für und mit den Frauen, Mädchen und ihren Familien zielen wir auf ein ganzheitliches christlichen Leben in der Siedlung Bidibidi ab. Damit sie während des Aufenthalts in der Siedlung jede Gelegenheit, die geboten wird, um ein normales Leben zu führen, nutzen, was zur ganzheitlichen Reintegrierung von Familien, Gemeinden und einem Land, das von internem Konflikt/Bürgerkrieg verwüstet ist, beitragen wird.

Der Frauensektor hat 5 Zonen in der Bidibidi Siedlung mit 29 katholischen Kapellen: Katechese für Frauengruppen mit der Kapelle als Basis, ebenso die systematische Organisation der Frauengruppen und der katholischen Verbandsgruppen gemäß der Schulung für Verbände der Diözese Arua für Erwachsene und Führungspersonal (29 Frauengruppen), Zuweisung von Mitgliedern der Frauengruppen zu offizieller Schulung in Lebenskunde, Unterricht in Traumaheilung für Jugendliche, Frauen und Kinder (13 Kapellen nehmen teil) 25 bis 30 Teilnehmende für jeden Sektor.

Auf Gemeindeebene, der Minor Basilika, Lodonga Pfarrei: Monatlich stattfindende Fortbildung von Kirchengemeinderatsmitgliedern und 14 Leitern von Kapellen, christliche Kleingruppen bezüglich Leitungststrategien und Methoden auf den neuesten Stand bringen, Bildung der Kinder und Jugendlichen, Gesundheitsfürsorge der Armen und Flüchtlinge, Erziehungshilfe für die Schüler/innen aller Schularten. In Uganda wird die Anwesenheit der Schwestern sehr geschätzt und begrüßt.

Eine Schwester arbeitet im Waw, im Südsudan, in der Krankenpflegeschule der Organisation Solidarität mit dem Südsudan (SSS). Es ist eine interkongregationale Kommunität. Viele Kongregationen senden Mitglieder in diese Mission und ermöglichen sie dadurch. Sie bilden junge Frauen und Männer für den Gesundheitsdienst aus. Selbst in schwierigen und furchtbaren Lagen möchten die Schwestern bei den Menschen sein und ihnen helfen.

In Äthiopien arbeiten die Schwestern im Erziehungs- und Bildungsbereich, Gesund-heitswesen, in der Seelsorge- und im Entwicklungsdienst. Im Bereich von Erziehung und Bildung arbeiten drei Schwestern Vollzeit. Wir haben zwei Kindergärten und eine Grundschule bis zur 8. Klasse, sowie fünf Zentren für außerschulische Bildung. Die erste Schüler/innengruppe, die ihren Schulabschluss nach der 8. Klasse machte, kam mit 100% heraus. Die Schwestern und das Personal investieren viel Zeit und arbeiten sehr hart, um gute Ergebnisse zu erzielen. Die Schüler/innen aus armen Familien erhalten die Bildung und das Mittagessen kostenlos.

Die Bereitstellung von medizinischer Versorgung ist eine weitere Tätigkeit, in der die Schwestern sehr engagiert sind. Wir haben zwei Praxen und ein mobiles Programm, für die vier Schwestern Vollzeit im Einsatz sind. Die Nutznießer kommen aus den Dörfern und Kleinstädten, Arme und Reiche profitieren von diesem Dienst. Die Schwestern sind rund um die Uhr in ihren Praxen und auf Abruf erreichbar. Sie werden von vielen engagierten und hingebungsvollen Mitarbeitern unterstützt.

Wir unterstützen weiterhin und arbeiten für und mit Frauen, Kindern und älteren sowie armen und ausgegrenzten Menschen: Durch Tätigkeiten, die ein kleines Einkommen einbringen, ein Spar- und Kreditprogramm, Kompetenzschulung, Wohnbauprogramm, Unterstützung für Bildung und Berufsausbildung, Gebetstreffen und ein Sozialisierungsprogramm. Wo immer es möglich ist, engagieren sich die Schwestern in der Seelsorge und in der Katechese.

Gemäß des letzten Regionalkapitelbeschlusses haben wir das Zentrum zur Frauenförderung in Alemtena geschlossen. Das Programm wird in den Sektor für Sozialarbeit, der der Schule angeschlossen ist, integriert.

Die Durchführung unserer Sendung ist nur möglich wegen Ihrer ständigen und großherzigen Unterstützung. Nochmals danke ich Ihnen allen und wünsche Ihnen GESEGNETE WEIHNACHTEN UND EIN FROHES NEUES JAHR 2019!

Schwester Sheeba Mathew SSpS
Für die Provinz der Göttlichen Gegenwart: Äthiopien, Südsudan, Uganda

Weihnachtsbotschaft

Weihnachten – das Christusereignis vermittelt uns die Botschaft von Liebe, Frieden und Hoffnung. Es ist eine Zeit, in der wir über unsere lieben Erinnerungen an diese Festzeit austauschen. Christus, das Baby, möchte in den Herzen seiner geliebten Menschen eine Wiege finden. Er möchte unsere Empfindungen für Gottes Liebesgeschichte mit uns wieder wecken, die sich in seinem Leben offenbart. Christus wird der Mittelpunkt unseres Lebens, wenn wir ihn in den Alltagsereignissen unseres Lebens leben lassen. Wir werden seine Zeugen und Zeuginnen, wenn wir uns durch sein Leben, seine Worte und seine Taten umwandeln lassen. Die Feuerprobe unserer Nachfolge ist das echte Leben Seiner Menschwerdung in den Wechselfällen auf unserem Lebensweg.

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