Trigger

Neuer Euro-Rat gewählt

Die Schwestern der Euro-Versammlung am Sarkophag des Ordensgründers Arnold Janssen
Die Schwestern der Euro-Versammlung am Sarkophag des Ordensgründers Arnold Janssen

Am letzten Augustwochenende ging in Steyl die diesjährige Euro-Versammlung zu Ende. Schwerpunkte der Versammlung waren die gemeinsame Zukunft als „SSpS Europa“ und die Wahlen des neuen Euro-Rates

Die fast 50 Schwestern der Provinz- und Regionalteams der neun europäischen Provinzen und Regionen tagten eine Woche lang im Mutterhaus in Steyl, um am Ende einen neuen Euro-Rat zu wählen. Die neue Vorsitzende ist Sr. Maria Jose da Silva Rebelo (Regionalleiterin von Spanien/Portugal), die bisher als Rätin im Gremium war. Sr. Anna-Maria Kofler (Provinzleiterin der Deutschen Provinz), die sechs Jahre Vorsitzende war, wird als Rätin weiterhin im Euro-Rat vertreten sein. Ganz neu wurde Sr. Celine P.C. Padinjareanasseril (Provinzleiterin der Niederländischen Provinz) gewählt. Das Büro und das Archiv des Rates werden in Steyl sein.

Gemäß dem Thema der Versammlung "Gemeinsam auf dem Weg in die Zukunft als ,SSpS Europa‘" präsentierten die einzelnen Provinzen/Regionen ihre Realitäten, Träume, Hoffnungen, Herausforderungen und die Pläne für die nächsten fünf bis zehn Jahre. Obwohl jede Provinz/Region ihre spezifische Situation hat, gab es viele gemeinsame Aspekte im religiösen Missionsleben in Europa.

Der Bericht des Euro-Rats, vorgelegt von Sr. Anna-Maria Kofler und Maria Jose da Silva Rebelo, beleuchtete die aktuellen europäischen politischen und sozialen Realitäten und die Herausforderungen, die daraus resultieren. Sie betonten die Situation der Flüchtlinge und den zunehmenden Einfluss der rechtsgerichteten politischen Parteien.

Sr. Mary John und Sr. Maria Theresia Hörnemann vom Kongregationsleitungsteam ermutigten die Schwestern, Ressourcen zu mobilisieren, sich freiwillig für Projekte zu melden und mutige Entscheidungen in Bezug auf neue gemeinsame Projekte zu treffen. Die geografische Nähe bringt Möglichkeiten für eine stärkere Zusammenarbeit. 

Der Bericht über das zweijährige englischsprachige Noviziat in Europa wurde von Sr. Hemma Jaschke, Provinzleiterin von Österreich, und Sr. Mary Joy Quizan, Noviziatsleiterin in Rom, vorgestellt. Zwei Novizinnen schlossen ihr kanonisches Jahr ab und werden nun praktische Erfahrungen in der Slowakei und in England sammeln. Ab September werden vier Schwestern ihr Noviziat beginnen: eine Schwester aus Russland, eine aus Polen, eine aus Japan und eine von den Philippinen.

Die freie Zeit nutzten die Schwestern für Besuche in St. Michael, bei den Anbetungsschwestern, in den Katakomben und im Archiv des Mutterhauses. Ein gemeinsames Abendessen mit der internationalen Mutterhausgemeinschaft und den Schwestern des Terziats rundeten die Versammlung ab.