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Drei Fragen an: Paula Hermkens-Gouders

Paula Hermkens-Gouders ist vielen Gästen, die nach Steyl kommen, bekannt. Seit 16 Jahren ist sie dort angestellt und doch viel mehr als das. In Steyl und den Beziehungen mit den Schwestern hat sie auch ein Zuhause gefunden. Die Verbundenheit ist so groß, dass sie auch später als Rentnerin am liebsten jeden Tag vorbeikommen möchte.

Wie haben Sie die Steyler Missionsschwestern kennengelernt?
Ich habe die Schwestern im November 2002 kennen gelernt, als ich mich über eine Anstellung in der Küche des Herz-Jesu-Klosters in Steyl informiert haben. Ich fühlte mich gleich Zuhause. Erst habe ich in der Küche gearbeitet, zwischen den Schwestern Marianilda, Agathe Maria, Edelburgis und unserer Kunigundis, die leider schon verstorben ist. Sie haben mir alles beigebracht, was ich wissen musste in der Küche der Schwestern.
Dann hat die Firma Apetito die Küche übernommen und unsere Schwestern verließen die Küche. Ich habe die Zusammenarbeit mit ihnen vermisst. Als eine Stelle in der Gästebetreuung frei wurde, habe ich die gerne übernommen. Seitdem bin ich wieder mehr in Kontakt mit den Schwestern. Ich liebe meine Arbeit.

Was verbindet sie (bis) heute mit ihnen?
Mich verbindet die Arbeit, aber noch viel mehr. Ich fühle mich Zuhause, spüre die Liebe und Geborgenheit. Ich mag, und manchmal liebe, die anderen Schwestern sehr, sehr gerne. Und ich weiß, dass manche Schwestern mich auch gerne haben.

Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft mit den Schwestern?
Ich wünsche mir für die Zukunft, dass wir noch lange zusammen sind und dass ich noch viele Momente mit den Schwestern erleben kann. Ich weiß, dass es einmal ein Ende haben wird mit der Arbeit, oder, dass eine Schwester, die ich sehr gerne mag, stirbt. Das ist schrecklich, aber daran kann ich nichts machen.
Ich möchte gerne ein Haus in der Nähe der Schwestern und dann komme ich gerne jeden Tag vorbei und rede oder spaziere mit den Schwestern.

Zur Person

Ich bin Paula Hermkens-Gouders, geboren im Krankenhaus Kerkrade (NL), in dem auch unsere Schwestern arbeiteten. Da, am 21. März 1962, begann bereits meine Verbundenheit mit ihnen. Zusammen mit meinem Mann Sef bringen wir vier Kinder in die Ehe und haben acht Enkelkinder. Unser Leben ist gesegnet. Seit November 2002 arbeite ich bei den Schwestern in Steyl, erst in der Küche, jetzt in der Gästebetreuung. Ich liebe meine Arbeit. Jeden Tag sehe ich meine Schwestern und fühle mich in Steyl bei den Missionsschwestern Zuhause. Ich hoffe, dass ich gesund bleibe und noch lange bei und mit unseren Schwestern arbeiten kann.