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20.05.2016

MHGG Saar-Mosel.

MHGG Saar-Mosel.

Besinnungstag der MHGG Saar-Mosel

Zum Jahr der Barmherzigkeit hatten Sr. Claudia und Sr. M. Gabriele für die Besinnungstage das Thema gewählt: "Barmherzigkeit erfahren - Barmherzigkeit leben!"
Im kath. Pfarrheim in Detzem, einem schönen Moselort, kamen am 07. April 25 Mitglieder der MHGG und 2 Mitglieder der Gemeinschaft des christlichen Lebens (GCL) zusammen.

Die Detzemer Mitglieder der MHGG hatten den Tag gut vorbereitet. Wir wurden bestens versorgt mit einem guten Mittagsmenü und Kaffee und Kuchen. Dem Vorbereitungsteam ein herzliches Dankeschön!

Der Hauptpunkt des Tages war der Vortrag von Sr. Claudia Theinert zum Thema Barmherzigkeit.
Der Vortrag begann mit einem Kurzfilm in dem Jugendliche und Erwachsene in einem Interview gefragt wurden, was sie unter Barmherzigkeit verstehen. Die Antworten waren sehr vielfältig. In Kleingruppen und im Plenum tauschten wir uns aus über die Fragen: Was ist Barmherzigkeit? Wo erfahre ich Barmherzigkeit? Wie kann ich Barmherzigkeit leben?
Wie wichtig die kleinen Barmherzigkeits-Erlebnisse der Teilnehmer im Alltag waren und sind, wurde durch Kopfnicken und Zwischenbemerkungen bestätigt.

In der Bibel können wir Gottes Barmherzigkeit kennenlernen. Verschiedene Bibelstellen, die mit einem PowerPoint untermalt wurden, zeigten uns etwas auf über unseren barmherzigen Gott. Das Gleichnis vom barmherzigen Vater, das Bild vom guten Hirten, auch Stellen aus dem Alten Testament kündeten von einem Gott, der barmherzig ist. Als Gottes Kinder sind wir aufgerufen diese Barmherzigkeit und Güte nachzuahmen - sie zu leben.

Nach dem Mittagessen lud Frau Duchene zu einem Spaziergang zur Detzemer Schleuse ein. Der kleine Ausflug tat uns an Leib und Seele gut und wir konnten uns neu auf die Themen des Nachmittags konzentrieren.

Am Nachmittag sprach Sr. Gabriele Morbach über die MHGG. Da neue Teilnehmerinnen dabei waren, berichtete sie über die Anfänge und Ziele der MHGG. Die Initiative zur Gründung der MHGG an der Mosel ging hauptsächlich von Frau Porten und Frau Dahm aus Schweich und von Pater Franke SVD aus St. Paul aus.
Danach berichtete sie über die Projekte der Missionsschwestern, die weltweit durch Mitgliederspenden ermöglicht werden können, z.B. Hilfen für Straßenkinder, für verstoßene Frauen, für HIV-Infizierte und andere Kranke. An vielen Orten wird auch dafür gesorgt, dass Jugendliche eine gute Ausbildung bekommen usw.
Anschließend sahen wir den Film "Pater Kulüke und die Müllkinder". Es war sehr beeindruckend wie er sich für die Müllmenschen in Manila einsetzte. Der Film zeigte uns nicht nur die Arbeit dieses Steyler Paters auf den Philippinen, sondern es kamen auch seine Vorstellungen zur Änderung der negativen Zustände in der Welt zur Sprache. Was mich sehr beeindruckt hat war seine Aufforderung: "Die Not sehen und handeln. Nicht Worte, sondern Taten sind gefragt an Ort und Stelle, da, wo ich bin. Unsere Gewissensentscheidung ist wichtig und maßgebend, nicht immer nur der Gesetzesgehorsam. Achtsam sein!

Den Abschluss des Tages bildete die Eucharistiefeier um 17.00 Uhr.
Herr Pastor Meiser sprach zu Beginn des Gottesdienstes über den Heiligen Geist. Er schilderte Gottes Geist als den lebenspendenden Geist. Er ist der Lebendigmacher, der die träge Welt auch heute in Bewegung setzen kann. Während der Eucharistiefeier schenkte uns Frau Lex einen Solo-Gesang, den sie eigens zu dem Thema "Barmherzigkeit" komponiert hatte und auf der Gitarre begleitete.

Dieser Einkehrtag, der Früchte bringen wird, hat uns viel Freude und Zuversicht beschert. Dafür von Herzen Dank!
Irmgard Wintrich

Veröffentlicht: 20.05.2016 / Angela Küppers