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14.01.2020

400 Quadratmeter Ackerland stehen für den Anbau von Obst und Gemüse zur Verfügung

Der TaK setzt sich für Klimagerechtigkeit ein

Was 2019 bei Projekttagen des Treffs am Kapellchen (TaK) in der Theorie begann, wird 2020 konkret: Die Stiftung Volksverein und der TaK wollen nicht nur über Klimagerechtigkeit reden, sondern anpacken und „ackern“.

„Wir haben uns im vergangenen Jahr mit der Umweltenzyklika ‚Laudato Si‘ beschäftigt und unsere Umwelt als Mitwelt erlebt, wie es Papst Franziskus ausgedrückt hat. Diese Verantwortung füreinander und das gemeinsame Haus möchten wir wahrnehmen“, sagt Sr. Luzia Schmuki, die Leiterin des TaK. Beim Weihnachtsgottesdienst wurden Unterschiften gesammelt, um sich mit dem „neuen“ Katakombenpakt für das eine gemeinsame Haus solidarisch zu zeigen, den Teilnehmehmende bei der Amazonas-Synode in Rom unterzeichnet haben. Bei dem Pakt haben sich engagierte Christen zu einem nachhaltigen und ressourcenschonenden Lebensstil, dem Schutz der Schöpfung und der indigenen Völker sowie zu einem synodalen Miteinander in der Kirche verpflichtet.

Nach diesen beiden Aktionen folgt nun der dritte Schritt: ein eigenes Gärtnerprojekt. In einer Kleingartenanlage stehen 400 Quadratmeter fruchtbarer Boden zur Verfügung, der darauf wartet, beackert zu werden. Die Idee ist es, den Garten in kleinere Parzellen aufzuteilen und Obst, Gemüse, Kartoffeln und Blumen anzubauen. Die Gestaltung und Pflege der einzelnen Parzellen soll auf Paten und deren Helfer übertragen werden. Der Fokus liegt auf der gemeinsamen praktischen Gartenarbeit.

Für dieses Projekt suchen die Stiftung Volksverein und der TaK Gartenfreundinnen und  -freunde, die gerne in der Natur tätig sind, um für das gemeinsame Haus und ganz konkret für einen gemeinsamen Garten Sorge zu tragen.

Interessierte können sich bei Sr. Luzia Schmuki melden: luzia.schmuki[at]stiftung-volksverein.de

Sr. Luzia Schmuki/Steffi Mager