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23.09.2017

Die Jubilarinnen (sitzend, li. nach re.): Sr. Ludmilla, Sr. Maria Sales, Sr. Fides und Sr. Uta. Hinten: Sr. Maria Elisabeth Hemkemeier und Sr. Aneta Kolodziejczyk aus der Haus- bzw. Provinzleitung.

"Ehre und Dank" - 60 und 65 Jahre treuen Dienst

Zwei Diamantjubiläen (60 Jahre Gelübde) und sogar zwei Eiserne Jubiläen (65 Jahre Gelübde) gab es am vergangenen Samstag im Heilig-Geist-Kloster Wimbern zu feiern.

Dazu waren neben zahlreichen Verwandten und Freunden auch viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Wimberns Ortsvorsteher Edmund Schmidt und ehemalige Kolleginnen und Kollegen aus den Berufsfeldern der vier Ordensschwestern nach Wimbern gekommen. Die Messe wurde gehalten von Pastor Ignatius Möncks (Schwitten) mit Konzelebrant Pater Josef Pirzkall.

Unter den Jubilarinnen war mit Sr. Ludmilla Nolte auch "das freundliche Gesicht der Pforte des ehemaligen Marienkrankenhauses", denn sie empfing Patienten und Besucher über 30 Jahre am Haupteingang der Wimberner Klinik mit stets gleichbleibender Freundlichkeit und hohem Verantwortungsbewusstsein.Die diamantene Jubilarin stammt selbst gebürtig aus Wickede und trat vor über 60 Jahren in den Orden der Steyler Missionsschwestern ein. Zudem fungierte Sr. Ludmilla fünf Jahre als Kommunitätsleiterin in Haan, arbeitete neun Jahre in der Altenpastoralarbeit in Rhede und lebt nun seit 2011 wieder im Heilig-Geist-Kloster. Viele ehemalige Chefärzte, Krankenpflegekräfte und Verwaltungsmitarbeiter des Marienkrankenhauses gratulierten Sr. Ludmilla zu ihrer Diamantprofess.

Ebenfalls seit mehr als 60 Jahren im Orden ist Sr. Maria Sales Meiländer, gebürtig aus Menden (Rheinland). Nach ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachkraft war sie in ordenseigenen Einrichtungen in Rhede, Haan und Wimbern tätig und füllte zudem die Stelle als Provinzökonomin über 20 Jahre aus. Seit 2009 lebt sie nun im Kreise ihrer Mitschwestern in Wimbern.

Ihr eisernes Jubiläum (65) feierte Sr. Fides Behrendt gebürtig aus Rudau (Allenstein, Ostpreußen). Sie war mehr als 60 Jahre als Lehrerin und Sozialarbeiterin in den Armenvierteln von Sao Paulo (Brasilien) für die verlassenen Kinder und Jugendlichen da und förderte sie nachhaltig in schulischen, beruflichen und sozialen Belangen. Sr. Fides lebt nun seit 2012 in Wimbern.

Seit mehr als 65 Jahren gehört auch Sr. Uta Nienhaus (Wissen, Geldern am Niederrhein) zum Steyler Orden. Nach Einsätzen auf den Philippinen und in Rom fungierte Sr. Uta sechs Jahre als Lehrerin der Ordensjugend in Wimbern. Von 1964 bis 2010 arbeitete sie als Laborantin im St. Josef- Krankenhaus in Haan (Rheinland). Seit 2010 ist sie nun zurück in Wimbern.

Ihre Sendung als Missionarinnen setzen die Jubilarinnen auch im hohen Alter durch Beten und schlichtes Annehmen der Beschwerden des Alters fort.

Andreas Hein, Soester Anzeiger