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14.12.2016

Ein Jahr der Gemeinschaft mit den Ausgegrenzten und Marginalisierten

Mit dem 127. Geburtstag unserer Gemeinschaft haben wir nicht nur ein neues Lebensjahr, sondern auch ein Jahr mit besonderem Schwerpunkt begonnen: der Gemeinschaft mit den Ausgegrenzten und Marginalisierten.

Schwester Maria Theresia Hörnemann, Leiterin der Kongregation, schreibt dazu: "In dem Bewusstsein, dass es immer bei dem, was wir sind und tun, nicht um uns, sondern um Gottes allumfassende Liebe für alle Menschen geht, wollen wir die barmherzige Sendung Jesu weiterführen. Dabei geht es um ein sensibles Verhalten gegenüber der Wirklichkeit, eine Unterscheidung der Zeichen der Zeit, um den Mut, Stellung zu beziehen für die Schwächsten und unsere ständige Bekehrung.

Wir denken an unsere Gründergeneration und sind dankbar für die Geschichten über sie. Wir schätzen ihre Bemühungen, sich mit samaritanischen Herzen um andere zu kümmern. Arnold Janssen, Mutter Maria und Mutter Josefa strebten mit Beständigkeit und Demut danach, auf Worte Taten folgen zu lassen. Für sie war Liebe keine abstrakte Idee, sondern eine konkrete Handlung. Indem sie dem Heiligen Geist die Macht gaben, ihr Leben zu verwandeln, waren sie überzeugt, dass nur die Liebe Brücken bauen kann, um Menschen unterschiedlicher Kulturen, sozialer Umstände, Altersgruppen und religiöser Überzeugungen zu verbinden. Sie hinterließen uns ihre Gewissheit und ihren Traum, dass die neue Erde und der neue Himmel schon hier und jetzt beginnen. Sie setzten uns in Bewegung, weiterhin behutsam Wege zu suchen, um die Herzen der Menschen für Gottes liebevolles Handeln zu öffnen."

Das Jahresmotto ist Teil unserer Leitlinien "Der Communio entgegen – den Kreis weiten", die während des 14. Generalkapitels 2014 in Steyl erarbeitet wurden. Während dieses Kapitels spürten unsere Schwestern "erneut den Anruf Gottes, unsere gewohnten Wege und Komfortzonen zu verlassen, ein globales Bewusstsein zu vertiefen und den Kreis der Communio zu weiten, indem wir uns den anderen zuwenden, besonders den Bedürftigsten", so Schwester Maria Theresia.

Wir laden auch Sie ein, in diesen Kreis der Communio einzutreten und mit uns gemeinsam unsere Verantwortung für soziale Gerechtigkeit wahrzunehmen. Dazu wird es im Laufe des Jahres immer wieder Impulse geben, die von unseren Schwestern und Missionspartnern in der ganzen Welt gestaltet wurden. Den Beginn macht unsere Weihnachtsnovene, die ab kommenden Freitag, 16. Dezember, auf unserer Homepage verfügbar sein wird.

Das Jahr der Gemeinschaft mit den Marginalisierten und Ausgeschlossenen wird am 10. Dezember 2017 - dem Internationalen Tag der Menschenrechte – zu Ende gehen.

 

Veröffentlicht: 14.12.2016 / Sr. Michaela Leifgen SSpS