Trigger
25.06.2019

Die Teilnehmer lassen den Blick über die herrliche Bergwelt schweifen

Reportage über Wander-Exerzitien mit Sr. Maria Illich

Gemeinsam mit ihrem Steyler Mitbruder Pater Rudi Pöhl bietet Sr. Maria Illich „Wander-Exerzitien“ an: geistliche Übungen in den Bergen, in der Natur, in der Stille. Lesen Sie die Reportage von Pater Christian Tauchner

Das ist die erste Übung der Wander-Exerzitien vor dem Frühstück des ersten Tages: Ich stehe. Ich werde mir bewusst, dass ich tatsächlich Boden unter den Füßen habe, dass mich meine Fußsohlen tragen, dass ich Gewicht habe und dass die Welt mich trägt. Dann geht es darum, auch auf diesem Boden zu bleiben und den Geist einmal hier zu lassen: Er soll noch nicht weit weg sein, weder schon am Berg, noch im Büro, sondern einfach – hier. Das ist das spirituelle Grundmuster: Ich habe einen Stand, und dann kann ich mich bewegen. Ich werde mir bewusst, wo ich stehe, und nehme die Umgebung wahr und merke, dass ich auch dazugehöre.

Die Woche Wander-Exerzitien im Passaiertal oberhalb von Meran beginnt im Schweigen; noch vor dem Frühstück gibt es Bewusstseinsübungen: Achten auf den Atem, merken, dass um mich Luft ist – und noch dazu eine gute Bergluft auf 1500 Metern. Vor unserer Pension in Obertal weist mein Südtiroler Mitbruder, Pater Rudi Pöhl, auf die Berge seiner Heimat hinter uns, zeigt auf die Alpen vor uns mit ihren verschiedenen Gebirgsgruppen, erzählt vom Tal unter uns, weit draußen liegt Meran. Alles in großer Ruhe und mit Bedächtigkeit.

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