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13.06.2018

Die Schwestern Theresia Celine, Clara Josepha, Helena Lucia, Monika Benedikta und Helena Cordula freuen sich über 50 Jahre Ordensleben.

Seit 50 Jahren auf dem Weg

Gleich fünf Steyler Missionsschwestern begingen am Samstag (9. Juni) ihr Goldenes Ordensjubiläum im Heilig-Geist-Kloster Wimbern - im Beisein ihrer Mitschwestern, vieler Verwandter und auch etlichen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, wie etwa Wimberns Ortsvorsteher Edmund Schmidt. Die Provinzleitung war durch Sr. Antonia Schmid vertreten.

"Ich bin der Weg" (Joh 14,6), war das Schriftwort, das sich die Jubilarinnen für ihre Jubiläumsfeier ausgesucht hatten. Hauptzelebrant Pater Manfred Krause SVD verband dieses Wort in seiner Predigt mit dem Bild des Pilgerns und schenkte den Jubilarinnen am Ende einen Pilgerstab, verbunden mit guten Wünschen für eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela.

Nach dem Gottesdienst in der Klosterkirche nahmen die Jubilarinnen die zahlreichen Glückwünsche entgegen, später wurde gemeinsam im großen Speisesaal zu Mittag gegessen, wonach dann am Nachmittag auch Zeit war für persönliche Gespräche mit Freunden und Verwandten.

Und dies sind die fünf Jubelschwestern:

Seit fünfzig Jahren gehört Sr. Clara Josepha Hörnschemeyer (gebürtig aus Osnabrück) dem Orden der Steyler Missionsschwestern an. Sie war bis 2005 in mehreren Häusern der Ordensprovinz für Verwaltungsaufgaben zuständig und anschließend bis 2015 an der Pforte des Priesterseminars in Mainz tätig.

Ebenfalls ein halbes Jahrhundert im Orden ist Sr. Monika Benedikta Jansen, gebürtig aus Essen. Sie war über 30 Jahre in der Missionsprokur der Norddeutschen Ordensprovinz mitverantwortlich für die Belange der Überseemissionen. Später wechselte sie in die Seniorenpastoral und war tätig in Häusern der Diakonie, der AWO in Duisburg und bis Ende 2017 im Fröndenberger Schmallenbachhaus.

Sr. Helena Cordula Tewes, gebürtig aus Fröndenberg, arbeitete viele Jahre als Gemeindereferentin in Menden/Rheinland und Zeven (Bistum Hildesheim) in der Pfarrseelsorge. Als Sozialpädagogin initiierte sie zudem maßgeblich den Aufbau eines Sozialdienstes im Wimberner Marienkrankenhaus.

Aus Enningerloh stammt Sr. Theresia Celine Rössmann. Sie versah lange Jahre ihren Dienst als Diätassistentin im Wimberner Marienkrankenhaus. Dort hatte die Jubilarin auch Leitungsaufgaben in der Küche und der Schwesterngemeinschaft inne. Mit diesen Aufgaben war sie später auch im Heilig-Geist-Kloster (Wimbern) und in der Mainzer Niederlassung betraut.

Auch Sr. Helena Lucia Gapp, gebürtig aus Fischbach/Saar, arbeitete viele Jahre in der Pflege im Wimberner Marienkrankenhaus und auch im ebenfalls ordenseigenen Hospital in Haan, dort auch in leitender Funktion. In den letzten 20 Jahren versah sie ihren Dienst in einer Berliner Klinik und im Seniorenpastoral in Rhede.


Text: Sr. Monika Benedikta Jansen, mit Material aus dem Soester Anzeiger