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19.11.2017

Welttag der Armen

Mit dem von Papst Franziskus ausgerufenem Welttag der Armen (19. November) endet für unsere Gemeinschaft auch offiziell das Jahr der "Gemeinschaft mit den Ausgegrenzten und Marginalisierten".

Der Welttag der Armen soll von nun an jeweils am Sonntag vor dem Christkönigfest begangen werden. Das Motto des diesjährigen Welttages lautet "Liebt nicht mit Worten, sondern Taten".

Papst Franziskus schreibt in seiner Botschaft: "Zum Abschluss des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit wollte ich der Kirche den Welttag der Armen schenken, damit in der ganzen Welt die christlichen Gemeinden immer mehr und immer besser zum konkreten Zeichen der Liebe Christi für die Letzten und Bedürftigsten werden. Ich möchte, dass dieser Welttag zur Liste der anderen hinzugefügt wird, die meine Vorgänger eingerichtet haben und die zu einer Tradition in unseren Gemeinden geworden sind. Er vervollständigt das Gesamtbild, indem er ein zutiefst evangeliumsgemäßes Element hinzufügt: die besondere Vorliebe Jesu für die Armen."

Auch das Jahr der Gemeinschaft mit den Ausgegrenzten und Marginalisierten, das unsere Kongregation in den letzten Monaten begangen hat, wollte uns bewusst an das Erinnern, was schon immer Teil unserer Identität als Frauen in der Nachfolge Jesu war: Die Zuwendung zu den Armen. Schon unserer Gründergeneration (Arnold Janssen, Helena Stollenwerk und Hendrina Stenmanns) war es wichtig, auf Worte Taten folgen zu lassen. "Für sie war Liebe keine abstrakte Idee, sondern eine konkrete Handlung. Indem sie dem Heiligen Geist die Macht gaben, ihr Leben zu verwandeln, waren sie überzeugt, dass nur die Liebe Brücken bauen kann, um Menschen unterschiedlicher Kulturen, sozialer Umstände, Altersgruppen und religiöser Überzeugungen zu verbinden", schrieb Sr. Maria Theresia Hörnemann, Leiterin der Kongregation, am Beginn des Jahres der Gemeinschaft mit den Ausgegrenzten und Marginalisierten.

Im vergangenen Jahr haben wir uns als Einzelne und Gemeinschaft durch viele Impulse und konkrete Taten erneut dieses Erbes bewusstgemacht. Zugleich haben uns die ganz konkreten Situationen und Aufgaben, in denen wir stehen, daran erinnert, dass wir schon längst mit diesem Motto auf dem Weg sind. Das offizielle Jahr geht nun zu Ende, doch die Botschaft bleibt bestehen. Die Gemeinschaft mit den Armen war, ist und bleibt uns Gabe und Aufgabe zugleich.


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