Trigger
07.05.2017

"Wie krank ist unsere Welt?"

Über 70 Menschen sind am ersten Donnerstag des Monats im Dreifaltigkeitskloster in Laupheim zusammengekommen um für den Frieden in der Welt zu beten.

Sr. Lucia Reyering drückte bei der Begrüßung der Gäste ihre Freude darüber aus, dass alle gekommen waren, trotz manch anstrengendem Alltag, um an diesem Abend gemeinsam um den österlichen Frieden zu beten.

Ute Weiss und Anne Gröner, zwei Mitglieder des ökumenischen Arbeitskreises, der das Friedensgebet jeden Monat vorbereitet, fragten dann in ihrem Impuls „Wie krank ist unsere Welt?“ und verdeutlichten dies anhand von Zeitungsartikeln über das Attentat auf den Mannschaftsbus des BVB Dortmund und den Bundeswehrsoldaten mit gefälschter Flüchtlingsidentität.

Die Heilung für die Krankheit der Welt kann Jesus sein, der von der alten Kirche Arzt und Heiler genannt wurde. Sein nachösterlicher Gruß war stets „Friede sei mit Euch“. Er ging durch verriegelte Türen mitten in die Angst der Jünger. Nur er macht fortlaufend Friedensangebote. Und wie die Jünger gespürt haben, dass Gemeinschaft stärkt, möchte Jesus uns stärken mit einem Frieden der unsere Herzen Ruhe findet lässt.

Nach dem von Oberin, Sr. Hildegard Ossege, gesprochenen Schlussgebet ließen die Gäste das Gebet nachklingen und verweilten anschließend noch beim Gespräch miteinander.

Text und Foto: Gerlinde Wruck