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International

"Im September 1990 fand in Nemi bei Rom das erste internationale MHGG - Treffen statt, das für die Entwicklung der Gemeinschaft von Bedeutung war. ...
Für die Mitgliedschaft wurde in dieser internationalen Versammlung definiert:
'Die MHGG, in den verschiedenen Ländern auch HSA, SSpSA, AMES und ARKA genannt, möchte eine Gruppe sein, die die SSpS-Spiritualität in einem anderen Lebensstil, dem der Laien, zum Ausdruck bringt. Das kann in verschiedenen Formen der Mitgliedschaft verwirklicht werden vom Gebetsapostolat bis zum praktischen Missionseinsatz.'
Das tiefe Verständnis der trinitarischen Spiritualität führte die Teilnehmer aus Asien, Lateinamerika, Ozeanien und Europa dazu, es als ihren Auftrag zu erkennen, die eigene missionarische Sendung, die aus der Sendung vom Vater zum Sohn im Heiligen Geist erwächst, stärker zu betonen. Die Mitglieder der internationalen Gemeinschaft 
'möchten den dreifaltigen Gott allen Menschen ihrer Umgebung stärker erfahrbar machen. In einer Zeit in der der Auftrag und die Sendung der Laien in Kirche und Welt von heute stark betont werden, möchten auch sie dem Ruf der Kirche nach größerer Teilnahme der Laien am Missionsauftrag entsprechen.'
Die Mitglieder entsprechen dieser Sendung da, wo sie stehen, in ihren eigenen Pfarreien. Von dort ist eine Ausweitung ihres missionarischen Einsatzes möglich. Sie sollen anderen helfen, ihre durch die Taufe grundgelegte Verpflichtung innerhalb der Strukturen der Pfarrei und Kirche voller zu leben." 

(Auszug aus der Jubiläumsbroschüre, 2003)

Es bestehen MHGG-Gruppen und Verbindungen auf allen fünf Kontinenten. 

Aktuelles aus den Ländern

Korea

In Korea wurde die MHGG im Jahr 2012 gegründet, als wir den 25. Jahrestag unserer Präsenz in Korea feierten. Gegenwärtig sind wir eine Gruppe von etwa 20 Personen, die sich monatlich von 10 Uhr bis 15 Uhr im Provinzhaus trifft, gewmeinsam Euchristie feiert, Anbetung hält, Bibelteilen macht und geistliche Vorträge hört. Ab und zu geht es zum Picknick, meditieren wir oder besuchen die Arbeitsplätze der Schwestern. Die meisten Mitglieder sind mit den Schwestern durch die Arbeit verbunden. Einige brachten ihre Freunde mit.
Als Gruppe hatten wir den großen Wunsch, unser Mutterhaus in Steyl zu besuchen. Am 30. Juli begannen sechzehn von uns unsere Pilgerreise zu verschiedenen heiligen Orten wie Steyl und Rom. An allen Orten hat uns die Kraft der Fußspuren jener heiligen Menschen berührt, die vor uns dort gegangen sind. Jeder Ort hatte eine besondere Bedeutung, aber die bedeutendsten Erfahrungen haben wir beim Besuch in Steyl und der Begegnung mit unseren Schwestern im Generalat gemacht. In Steyl haben wir gesehen und gespürt, was wir aus den Büchern gelernt haben. Es war ein erhebendes Gefühl, dort zu sein, wo der Geist der Gründergeneration noch lebt.
Wir besuchten alle Schwestern in Steyl, einschließlich der St. Anna Gemeinschaft, in der unserer Seniorinnen leben. Am Sarkophag des Gründers fanden wir unter den 4 Kerzen eine Kerze, die die MHGG symbolisiert, was unsere Identität als Arnoldus-Familie stärkte.
Die Generalatsgemeinschaft empfing uns mit Herzlichkeit und Freude. Eines unserer Mitglieder, Dominica, die ihren Geburtstag feierte, vergoss Tränen der Freude, als sie an einem Tisch saß, den die Schwestern für sie besonders vorbereitet hatten. Ein anderes Mitglied, Cecilia, sagte: "Noch nie hat mich jemand so empfangen."
Wir glauben, dass Gott unsere Reise vorbereitet und beschützt hat, und wir schätzen diese Erfahrungen sehr.
Wir bedanken uns beim Leitungsteam der Kongregation und der Provinz, besonders bei Sr. Eleonora, die uns bei der Reise geholfen und Sr. Gracy, die uns in Steyl begleitet hat.

Sr. Maria Elisabeth Song SSpS, Korea

Aktuelles aus den Ländern

USA

In den Vereinigten Staaten haben wir eine lockere Verbindung zu Mitgliedern der MHGG. Auf Besinnungstagen vertiefen wir das Wissen über und die Verehrung des Heiligen Geistes. Es gibt zwei Gruppen, die sich monatlich treffen und stärker mit unserer Gemeinschaft in Verbindung stehen. Die Gruppe in Chicago beteiligt sich an unserem Projekt "Baby Shower", das werdende Mütter unterstützt. In der Weihnachtszeit organisieren sie Musik für unsere Schwestern im Seniorenheim.
Manchmal laden sie alle Schwestern zu einer Party ein. Sie schließen sich Aktionen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung und für andere Anliegen unserer Gemeinschaft an. Sie haben auch für die Vorschule auf St. Kitts Spenden gesammelt.
Den anderen Mitgliedern schreibe ich sieben Mal im Jahr einen Brief, erzähle von unseren missionarischen Projekten und ermutige sie zum Einsatz für andere. Ich bitte sie ums Gebet, z.B. für unser Generalkapitel oder andere Anliegen. Sie erhalten unseren Kalender und unsere Missionszeitschift.
Im Frühjahr 2012 habe ich die MHGG von Sr. Elwira Dziuk übernommen. Sie hatte jene Mitglieder von der Liste gestrichen, die schon länger auf keinen Brief und keine Einladung reagiert haben. Ich habe mit 56 Mitgliedern begonnen. In den letzten sieben Jahren ist die Zahl der Mitglieder auf 250 gewachsen. (Bei 200 Mitgliedern können wir unsere Briefe kostengünstiger verschicken.)
Unsere Besinnungstage werden ziemlich gut besucht. Letztes Jahr habe ich Mitglieder der Gemeinde St. Anselm ermutigt, an einem Besinnungstag teilzunehmen. Viele haben teilgenommen. An zwei Sonntagen haben wir im Kloster zwei Treffen für Frauen aus der Gemeinde "Unsere Liebe Frau von der Immerwährenden Hilfe" durchgeführt. Einige sind Mitglieder geworden. Auch einige Krankenschwestern haben sich uns angeschlossen. Letzten Sommer war ich in der Heilig-Geist-Pfarrei in Jackson Mississippi, wo wir Schwestern 1918 die erste Highschool für Afro-Amerikaner in Jackson eröffneten. 1969 wurde sie geschlossen. Ich habe dort etwa 10-12 Frauen kennen gelernt, die sich jeden Monat in roten T-Shirts zum Gebet treffen.
Im Sommer besuchte ich die katholische Gemeinde St. Peter in Pine Bluff in Arkansas. Dort haben von 1928-1975 unsere Schwestern an einer katholischen Grundschule für Afro-Amerikaner unterrichtet. Später kam eine Highschool hinzu. Heute sind dort die Steyler Missionare tätig. Br. Thomas SVD bat mich, zurückzukommen und über die MHGG zu sprechen.
Vor einiger Zeit habe ich Schwestern angesprochen, die in verschiedenen Berufen tätig sind, Menschen zu ermutigen, sich der MHGG anzuschließen. Damit hatten wir jedoch keinen Erfolg.
An den Besinnungstagen war uns die Gruppe, die für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung tätig ist, eine große Hilfe. Sie hat die Menschen inspiriert. Am letzten Tag hat eine Frau teilgenommen, die keine Immigranten in unserem Bezirk akzeptieren konnte. Sie hat eine Gesinnungsänderung erlebt und war nachher sehr dankbar für den Tag.
Es könnte viel mehr getan werden, wenn wir ein größeres Team hätten.
In letzter Zeit haben wir Mitglieder der MHGG zu besonderen Eucharistiefeiern unserer Gemeinschaft eingeladen, wie z.B. am Samstag vor Pfingsten. Anschließend haben sie mit uns gegessen. Wir schließen uns der Gruppe "Hilfe für Frauen" an und veranstalten nachher das Fest "Baby Shower" zu Ehren der werdenden Mütter und ihrer Kinder. Die Mütter werden mit Geschenken für sich und das Baby überhäuft.
Im kommenden Jahr wollen wir mit den Mitgliedern der MHGG gemeinsame Feiern und Aktivitäten ausprobieren. Wir wollen sie zu unseren Besinnungstagen im Advent und in der Fastenzeit einladen sowie zum Geburtstag unserer Kongregation am 8. Dezember. Die Schwestern machen sehr gut mit.

Sr. Patricia Snider SSpS, Leiterin der MHGG