Die Vorboten des Basars waren schon Tage und Wochen vorher im Treff am Kapellchen (TaK) zu sehen und vor allem zu riechen: Es wurden Kuchen im Glas gebacken, Schoko-Keks-Backmischungen gerichtet und Marmeladen eingekocht. Dazu haben geschickte Finger gesteckt, geknickt, gesägt und gefaltet und viele schöne Kunstwerke hergestellt. Die Ergebnisse wurden auf reichlich gefüllten Tischen präsentiert, die zum Stöbern und natürlich zum Kaufen einluden. Die Schwestern und TaKler*innen hatten alle Hände voll zu tun, denn mit dem Beginn des Basars um 11 Uhr strömten die Menschen in den TaK, die Kapelle und in die Cafeteria in der Kindertagesstätte, wo Kaffee, selbstgebackene Kuchen und Waffeln zum Verweilen einluden.
Neben Köstlichkeiten waren es Sterne, Tannenbäume, Lichter und Engelchen in allen Größen und Ausfertigungen, die bei den Besuchenden besonders gut ankamen und es war schnell klar: Die ganze Mühe im Vorfeld hatte sich gelohnt. Glückliche Gesichter, wohin man schaute. Die gab es auch beim Mitsingkonzert in der Kapelle: Als der 44-Nations-Chor spielte, war die Kapelle bis auf den letzten Platz besetzt und alle sangen begeistert mit. Nach dem Chor übernahmen zwei Flötistinnen die musikalische Gestaltung, bevor der Tag mit einem Gottesdienst in der Kapelle endete. Pfarrer Manfred Riethdorf sprach über die Kultur des Lebens und Helfens, die es gerade und vielleicht trotz so vieler Krisen und Kriege gibt. Besonders junge Menschen organisieren sich oft ganz praktisch, packen Schaufeln und Eimer ein, um z.B. in Überschwemmungsgebieten zu zeigen, ihr seid nicht allein.
„Wir freuen uns sehr über die vielen Menschen, die zum Basar gekommen sind. Mit so vielen hatten wir nicht gerechnet. Positiv überrascht war ich, dass auch Leute gekommen sind, die uns vorher noch nicht kannten“, sagte Sr. Barbara Roßmadl, die Leiterin des TaK. Und auch die Kasse zeigte ein sehr gutes Ergebnis. Mit dem Erlös des Basars wird die Arbeit des TaK unterstützt, der Begegnungen von Menschen unterschiedlichster Milieus ermöglichen möchte.
Am Ende des Abends waren die Füße aller Beteiligten platt, aber alle waren glücklich und zufrieden über diesen gelungenen Basar. Bei Punsch und Glühwein ließen so manche Gottesdienstbesucher*innen und die Helfer*innen den Tag ausklingen und blickten auf viele gute Begegnungen und Gespräche zurück.
Steffi Mager