Die gemeinsame Zeit im und neben dem Kanu hat allen gut getan

Heiter bis stürmisch

Zu einem spirituellen Kanuwochenende hatte in:spirit in Kooperation mit dem Mentorat Dortmund eingeladen. Welche Facetten Wind hat und was das mit dem eigenen Leben zu tun hat, konnten die Teilnehmenden selbst erfahren.

Bei strahlendem Sonnenschein verbrachten zehn junge Erwachsene begleitet von Postulantin Katharina Stritzke und Studierendenpfarrer Simon Schwamborn ein Wochenende am und auf dem Möhnesee. Untergebracht in einem einfachen Selbstversorgerhaus lernte sich die bunte Gruppe aus verschiedenen Städten NRWs schnell kennen. Sie genossen die Ruhe in der Natur, das gemeinsame Kochen und die herrliche Aussicht von den Sauerländer Hügeln.

Schließlich wagten sich die Teilnehmenden in Kanus paddelnd auf den See. Anhand des Bibeltextes der Sturmstillung (Mk 4, 35-41) reflektierten sie Aufbrüche und Stürme in ihrem eigenen Leben. Sie verbrachten gemeinsam Zeiten in Stille, wo sie sich auf dem Wasser treiben ließen und spürten, wie die kleinen Wellen das Boot schaukelten. Mit Impulsfragen tauschten sie sich darüber aus, wie sie Jesus darin begegnet sind.

Das traumhafte Wetter lud einige der jungen Erwachsenen ein, auch am Abend noch einen gemütlichen Spaziergang zu unternehmen, den wunderschönen Sonnenuntergang zu beobachten und die Erfahrungen des Tages in Gesprächen weiterklingen zu lassen. Andere ließen den Tag musikalisch ausklingen, übten spontan Lieder für den Gottesdienst am Sonntag oder musizierten einfach gemeinsam. Es war eine besondere Atmosphäre, unter den hohen Laubbäumen Eucharistie zu feiern. Die Zusagen des guten Hirten, dass wir in seiner Hand sind und er niemand zugrunde gehen lässt, rundeten das Wochenende ab.

In der Abschlussreflexion wurde deutlich, dass viele an dem Wochenende einen echten Mehrwert gefunden hatten: Die einen konnten sich nach Prüfungsstress entspannen, andere fühlten sich für einen anstehenden Aufbruch bestärkt und wieder andere sprachen davon, durch die geistliche Auszeit in der Natur wieder neue Kraft und Energie für ihren Alltag getankt zu haben.

Katharina Stritzke