Kirche geht zu den Menschen

"Die Kirche muss aufstehen und dienen!", sagte Papst Franziskus. Darüber schreibt Sr. Gabriele Hölzer in der dritten Ausgabe von "Geist und Auftrag", die jetzt erschienen ist.

Mit diesem Wunsch wandte sich Papst Franziskus zum Schluss der Weltsynode an die Katholik*innen weltweit und legte ihnen einen neuen missionarischen Aufbruch ans Herz. Mit Nachdruck verlangte er, auf die Herausforderungen und Nöte der heutigen Zeit zu reagieren und sich mutig für das Wohl aller Menschen einzusetzen.

Papst Franziskus sprach eindringlich über die Gefahr einer "sitzenden Kirche", die sich selbst an die Ränder der Wirklichkeit verbannt und dort in "Blindheit" verharrt. Diese Art von Kirche laufe Gefahr, ihre missionarische Berufung und ihre eigentliche Aufgabe in der Welt aus den Augen zu verlieren. "Wenn wir in unserer Blindheit verharren, werden wir das, was uns herausfordert, und die Probleme der Welt nicht sehen", warnte er.

Die Kirche solle aktiv die Stimme der Leidenden, Armen und Ausgegrenzten vertreten - und auch diejenigen erreichen, die sich vom Glauben entfernt haben oder ihm gleichgültig gegenüberstehen. "Wir brauchen eine Kirche, die das laute Rufen der Welt wahrnimmt und sich die Hände schmutzig macht, um ihr zu dienen", so Papst Franziskus weiter. Die Kirche dürfe nicht blind oder unbeweglich werden, sondern müsse als "missionarische Kirche mit dem Herrn auf den Straßen der Welt unterwegs sein." ...

Aus dem Editorial von Sr. Gabriele Hölzer SSpS

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