Über ein Jahr liegt es nun zurück, seitdem wir MaZler*innen uns in Steyl voneinander verabschiedeten und in die verschiedensten Länder zu unseren Einsätzen aufgebrochen sind. Umso größer war die Freude auf das Wiedersehen und den gemeinsamen Austausch im Rahmen des diesjährigen Rückkehrseminars, zu dem wir uns mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken auf den Weg ins Begegnungshaus machten.
In Steyl angekommen starteten wir mit einem Pizzaabend in das Seminar, wodurch direkt die ersten Erfahrungen und Geschichten ausgetauscht wurden. In den folgenden Tagen blickten wir durch eine Traumreise intensiv auf unsere Lernerfahrungen beim Mitleben, Mitbeten und Mitarbeiten zurück und tauschten uns über die Schätze und Perlen, die wir in unseren Einsätzen entdecken durften, aus. Neben dem Rückblick auf unsere gesammelten Erfahrungen beschäftigten wir uns auch damit, wie wir wieder gut in unserem Alltag hier in Deutschland ankommen können. Denn genauso wie das Ankommen im Einsatzland bringt auch die Rückkehr in unser Leben hier in Deutschland einige Herausforderungen mit sich, und so benötigt es viel Zeit, Geduld und Verständnis, um auch hier wieder gut anzukommen. Umso schöner war es, dass wir uns innerhalb unserer Gruppe über ähnliche Emotionen und Herangehensweisen austauschen konnten, um unsere Erfahrungen und unser Engagement auch in unserem Alltag hier in Deutschland integrieren zu können.
Neben dem regulären Programm stand aber natürlich auch wieder ein Highlight des Seminars an: der alljährliche Kulturabend, bei dem wir den Schwestern besondere Traditionen aus unseren Einsatzländern präsentieren durften. Nach intensiver Vorbereitung von Tänzen, Liedern und Gerichten eröffneten wir unseren Kulturabend mit kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt. Von typischen Bananen-Empanadas mit Käse aus Peru, über ,,Tortilla de patatas‘‘ aus Spanien, frittierten Bananen aus Timor-Leste, Maiskuchen aus Mexiko bis zu ,,Ube-rolls‘‘ aus den Philippinen war unser Buffet reich bestückt, sodass die kulinarische Weltreise gesichert war. Anschließend folgte das kulturelle Programm, bei dem traditionelle Tänze und typische Gesellschaftsspiele vorgeführt wurden. Zum Abschluss wurden nach spanischer Tradition noch zwölf Trauben gegessen und auch die ein oder andere Karaoke-Einlage nach philippinischer Tradition durfte nicht fehlen.
Nach diesem Höhepunkt stand am Sonntag nach der gemeinsamen Messe erneut der Abschied voneinander an. Wie bereits vor einem Jahr gingen wir wieder auseinander - dieses Mal aber geprägt von den Erfahrungen und Begegnungen aus unseren MaZ-Einsätzen, die uns veränderten und uns haben wachsen lassen. Diese Erfahrungen verbindet unsere MaZ-Gruppe auch in der Zukunft und diese wollen wir auch mit der Gemeinschaft hier in Deutschland teilen, sodass unser Dienst hier in Deutschland in die Gesellschaft getragen wird.
MaZ-Freiwillige Lea