Freiwillige aus Moshi, Njombe und Arusha in Tansania sowie aus Kigali in Ruanda reisten nach Laki Tatu, einem Vorort von Arusha. Dort wurden die Seminarteilnehmenden herzlich von den pallottinischen Schwestern willkommen geheißen. Geleitet wurde das Seminar von Sr. Maria Müller (Steyler Missionsschwestern) und Cosima Zeitler (Pallotti-MaZ).
Am Ankunftstag lernten sich die Freiwilligen von drei verschiedenen Organisationen kennen und ließen den Tag mit einem gemeinsamen Spieleabend ausklingen. Bevor am Sonntag das Programm begann, besuchten die Teilnehmenden den Gottesdienst der Schwestern.
Bei der anschließenden Reflexion wurde deutlich, dass die Freiwilligen oft mit ähnlichen Erfahrungen und Herausforderungen beschäftigt waren. Während der Diskussion wurden Themen gesammelt, die am nächsten Tag in Gruppen vertieft werden sollten. Dabei tauschten sich die Teilnehmenden über verschiedene Aspekte aus: Rollenbilder von Frauen und Männern, die Rückkehr nach Deutschland, den Kontakt zu Einheimischen, das Zusammenleben mit den Schwestern und die Freizeitgestaltung während des Einsatzes. Gleichzeitig wurden mögliche Lösungsansätze erarbeitet.
Am Dienstag besuchte die elfköpfige Gruppe gemeinsam die Einsatzstelle der MaZ-Freiwilligen der Steyler Missionsschwestern in einem Ausbildungszentrum. Die Gruppe wurde mit Gesang, einer Führung über das Gelände und kleinen Geschenken herzlich empfangen. Anschließend führten die Tourguides des Ausbildungszentrums sie zu einem schönen Wasserfall in der Nähe, bevor es für Einzelgespräche und eine Einheit über die Rückkehr nach Deutschland zurück zum Seminarhaus ging.
Für den letzten Abend war ein bunter Abend mit verschiedenen Gästen geplant. Am Vormittag fanden zunächst eine Einheit über die wichtige Öffentlichkeitsarbeit und eine Ideensammlung zu konkreten Projekten statt. Für den bunten Abend bereiteten die Freiwilligen in der Küche deutsches Essen für rund 20 Gäste von den verschiedenen Einsatzstellen zu – unter anderem Kartoffelsalat, Kürbissuppe und Kaiserschmarrn. Zusätzlich gestalteten sie ein Programm, in dem sie ihren Freiwilligendienst und ihre Erlebnisse größtenteils szenisch darstellten. Es wurde sehr viel gelacht.
Am nächsten Morgen wurde das Seminar mit einer Feedbackrunde und einem gemeinsamen Mittagessen beendet. Großer Dank gilt den beiden motivierten und engagierten Leiterinnen Cosima Zeitler und Sr. Maria Müller für die gelungene Durchführung des Seminars.
Franziska, MaZ-Freiwillige bei Pallotti-MaZ, sie ist in Ruanda im Einsatz