Unter der Anleitung von Stephan Riechert wurde fleißig geschliffen, gebohrt, gestrichen, geölt und zementiert. Die To-Do-Liste war wie immer lang. Eines der größten Projekte war die Restaurierung eines Fahrradschuppens und die Instandsetzung von zehn Rädern, die das in:spirit Team aus dem ehemaligen Heilig-Geist-Kloster in Wimbern übernehmen konnte.
Ein weiteres Projekt war der Platz neben dem Lehmofen, der neu gestaltet worden ist. Größte Herausforderung war ein unscheinbares kleines Mäuerchen, das sich aber als sehr standhaft erwies. Mit viel Ausdauer und Kraft - am Anfang zaghaft mit kleinen Hämmerchen und dann mit immer größeren Geräten - wurde der Mauer der Kampf angesagt. Sie war wirklich sehr stabil gebaut, sodass es einige Mühen brauchte. Die Schwestern aus dem Mutterhaus kamen immer wieder vorbei und begutachteten die Fortschritte. Die eine oder andere machte sich Sorgen, ob der schweren Arbeit, die wir verrichteten, andere brachten uns noch größeres Werkzeug, damit wir schneller vorankamen. Am Ende war die Mauer besiegt und wir konnten den Boden neu zementieren: Hier gibt es nun eine richtig schöne Sonnen-Sitzecke, die zum Verweilen einlädt.
Die in den vergangenen Jahren angelegten Hochbeete wurden renoviert und auch das Palettensofa bekam einen neuen Anstrich. Neben dem gemeinsamen Werkeln blieb Zeit für gutes Essen, gemütliche Kaffeerunden, Gebete in der Kapelle und einem Pizza- und Lagerfeuerabend am Lehmofen.
Erschöpft und gleichzeitig zufrieden und erfüllt von den Ergebnissen reisten am Ende alle ab. Wir freuen uns schon auf die nächste Werkelwoche im kommenden Jahr, denn an weiteren Ideen mangelt es nicht und die To-Do-Liste wird sicherlich wieder gut gefüllt sein.
Magdalena Beier