Mut ist unser Spirit

Am Pfingstsamstag hoben mit den „Steyler Airlines“ mehr als 180 kleine und große Passagier*innen Richtung Pfingstfest ab. Was die Reisenden und die Crew während des dreitägigen Fluges erlebten, waren mutige und begeisternde Erlebnisse.

P – fingsten: Für viele ist es schon seit Jahrzehnten feste Tradition, für andere ein mutiges erstes Mal, Pfingsten in Steyl zu verbringen. Viele MaZ-Eltern kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und verstanden, warum ihre Kinder „Feuer und Flamme“ sind. „Allein für die bisherige Vorbereitung und das Pfingstfest hat es sich schon gelohnt, sich für MaZ entschieden zu haben“, sagte eine der MaZ kurz vor der Abreise am Pfingstmontag.   

F – lügel: Mut verleiht Flügel. So stand es in der diesjährigen Ausschreibung zum Pfingstfest. Mut, den braucht unsere Welt dringend. Es gibt viele Menschen, die uns Hoffnung und Mut machen, die uns ein Vorbild sind in ihrem Engagement, in ihrem Tun und in ihrem Glauben. 365x kommt in der Bibel die Aussage „Fürchte dich nicht“ vor! Jesus sagt dies mehrmals zu seinen Jünger*innen und auch zu uns: Fürchte dich nicht. Wir dürfen darauf vertrauen und uns immer wieder neu mutig hinein ins Leben wagen.

I – n:spirit: Mit ganz viel Liebe zum Detail hat das in:spirit Team auch dieses Pfingstfest vorbereitet und durchgeführt. Von der Ankunft bis zur Abfahrt begleiteten die Flugbegleiter*innen die Gäste, führten Workshops durch und waren immer ansprechbar für alle Fragen, die während des Flugs auftauchten. Und natürlich durfte auch die Teameinlage beim Gartenfest nicht fehlen.

N – acht: Leise, kraftvoll, nachdenklich und fröhlich: Für die Gebetsnacht hatten sich ein Chor, eine Band und ein Team für die inhaltliche Gestaltung zusammengefunden. Gemeinsam kreierten sie eine sehr stimmungsvolle Zeit im Altarraum der großen Mutterhauskirche mit Kerzen, Lichteffekten und Impulsen.

G – ottesdienst: Am Pfingstmontag fand für die MaZ-Freiwilligen in Vorbereitung mit ihrem Aussendungsgottesdienst ihr Highlight statt. Die beiden MaZ-Betreuerinnen Sr. Maria Müller und Magdalena Beier überreichten den jungen Menschen einen ganz besonderen Ring, zu dem Pastor Thomas Schmidt sagte: „Ich reise mit euch nach Medellin in Kolumbien ins Jahr 1968. Dort trafen sich die lateinamerikanischen Bischöfe und beschlossen, dass die Kirche mit der kolonialen Vergangenheit brechen und fortan auf der Seite der Armen stehen will; die „Option für die Armen" war offiziell geboren. Diese Option erhielt ihr Symbol im schwarzen Ring aus der Tucum-Palme der brasilianischen Amazonasregion. Mit dem Tragen des Ringes übernehmen wir die Verpflichtung unseren Weg mit den Armen zu gehen, mit ihnen solidarisch zu sein und, wenn nötig, ihnen eine Stimme zu geben. Diesen Ring bekommt ihr nun. Nehmt Mut und Hoffnung mit an eure Einsatzorte und teilt sie mit allen, denen ihr begegnet.“

S – ingen: „Wäre Gesanges voll unser Mund“ – treffender als diese Zeile kann das Thema „Gesang“ eigentlich nicht beschrieben werden. Angefangen beim Kindermutmach-Lied über die stets passenden Lieder zu den Gebetszeiten, hin zum traditionellen Tempellied der Kinder beim Garten-Gottesdienst bis zum Rückenwind bei der MaZ-Aussendungsfeier – Gänsehautmomente durch die verschiedenen musikalischen Stücke gab es reichlich.  Ganz besonders trug dazu auch der Singkreis „Charisma“ bei, der schon seit vielen Jahren fester Bestandteil des Pfingstfestes ist.

T – eams: Durch die Kennenlernrunde fanden sich am Samstagnachmittag Teams zusammen, die beim Gartenfest so manch witzige, gesangsfreudige, spielerische und vor allem mutige Einlage darboten. Auch die Kindergruppen beteiligten sich am Abendprogramm und freuten sich über den Applaus.

E – ingeladen: So durften sich alle durch die Schwesterngemeinschaft fühlen. Das Herz-Jesu-Kloster und die Schwestern boten offene Türen und offene Herzen. Ob beim gemeinsamen Warten auf den Aufzug, beim Essen, den Gottesdiensten oder beim Gartenfest – die stets freundlichen und fröhlichen Begegnungen mit den Schwestern der Kommunität bereicherten die Tage sehr.  

N – atur: Gottes Schöpfung zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Die Sonne strahlte mit allen um die Wette und zwischen den Workshops und Essenszeiten genossen viele die Zeit im Garten. Manche bei Musik, manche mit einem Buch, manche schlafend im Schatten – dieses Klosterareal ist einfach eine wahre Oase zum Auftanken. Und aufgetankt haben alle, die dieses Pfingstfest erlebt haben: Aufgetankt mit Mut und Spirit!

Steffi Mager

Alena gestaltet das große Banner
Die Teams kommen beim Kennenlernen zusammen
Willkommen an Bord
Die MaZ in Vorbereitung gestalteten das Kinder- und Jugendprogramm
Das in:spirit Team war an allen Tagen vielfäktig im Einsatz
Mutprobe: Barfußpfad
Die Jugendlichen ab 16 machten ihre eigene Pizza
Chor und Band bei der Gebetsnacht
Die Kleidertauschbörse durfte natürlich auch nicht fehlen
Gut beschirmt beim Garten-Gottesdienst
Partystimmung beim Gartenfest
Aussendungsgottesdienst der MaZ am Pfingstmontag
Auch die Kinder wurden kreativ
Abschluss am Pfingstmontag auf der großen Wiese
Eine große Pfingstgemeinschaft