Sr. Maria Huberta Kaufmann rollte ganz praktisch und eifrig den Mürbeteig aus. Gabriele Schwarz-Lamche verteilte diesen an den vorbereiteten Tischen, denn dort hatten sich backfreudige Mitschwestern eingefunden.
Viele fleißige Hände von frohen und motivierten Frauen (Schwestern und MHGG Mitglieder (öffnet in neuem Tab)) waren intensiv damit beschäftigt, um aus dem Mürbeteig vielerlei Motive auszustechen: Bäume, Glocken, Sterne, Herzen, Wolken, Blüten, Halbmonde, Pilze und Taler.
Ihr Arbeitseifer glich einem Pioniergeist! Sie kamen, sahen den Teig und besiegten ihn! Das Beschäftigungstempo war enorm schnell, dass sogar, wäre es eine Fließbandproduktion gewesen, das Fließband mangels Teig zum Erliegen gekommen wäre! Im Nu hatten die tüchtigen „Arbeitsbienen“ die sechs Kilogramm Mürbeteig mit seinen hohen Anforderungen geformt und auf den Blechen ausgelegt! Gebacken wurde direkt in unserer großen Klosterküche. Verkostet und gelobt wurden die Bruchteile. Genossen werden die schönen Plätzchen mit allen Mitschwestern in den Weihnachtstagen! Diese gemeinsame Aktion beschenkte alle Beteiligten mit einem Glücksgefühl!
Nach dem Auskühlen der leckeren Plätzchen ging es drei Tage später an die Verzierung. Dafür hatte sich ein „Kreativteam“ eingefunden! Mit viel Liebe, Freude und Hingabe zauberten Sr. Anneliese Heine, Sr. Agnes Benedicta Lauer, Sr. Maria Erika Faber, Sr. Monika Steinberger und Sr. Antonia Schmid wunderschöne Kunstwerke auf die Plätzchen. Jedes Plätzchen ein Unikat!
Die Schwestern sprudelten von guten Einfällen und neuen kreativen Ideen, um mit verschiedenen Farben von Zuckerpaste, Zuckerperlen, Schoko-Ornamenten, gehackten Pistazien und Mandeln jedem einzelnen Plätzchen einen fantasievollen, einzigartigen und originellen Anblick zu verleihen. Eine Vielfalt sondergleichen war entstanden! Einfach superb, grandios und hervorragend!
Die Erfahrung des gemeinsamen Plätzchenbackens mit kreativem Verzieren war etwas Besonderes und sehr Schönes! Plätzchenbacken macht einfach glücklich, denn die Nachfrage der Mitschwestern dafür ist groß! Es wird mit Sicherheit wiederholt!
Fotos und Text: Sr. Antonia Schmid