Das Zitat inspirierte dazu, beim gemeinsamen Wandern den Blick nicht nur auf die Landschaft, sondern auch nach innen zu richten: Was bewegt mich? Was trägt mich? Wo entdecke ich GOTTes Gegenwart in meinem Leben?
Begleitet von bestem Wetter führte die Wanderung durch das Galgenvenn im Naturschutzgebiet Maas-Schwalm-Nette. Das Symbol des Labyrinths begleitete das Wochenende wie ein roter Faden. Es erinnert daran, dass es im Leben unterschiedliche Entfernungen zur Mitte, zu GOTT, geben kann. Doch verloren gehen können wir nicht. Entscheidend ist, loszugehen und unterwegs zu bleiben.
Zwei Stationen entlang des Weges luden dazu ein, mit dem in Berührung zu kommen, was in uns lebt, und bewusst wahrzunehmen, mit wem wir gemeinsam auf der Suche nach dem Reich GOTTes unterwegs sind. Zeiten des Schweigens wechselten sich mit lebendigen Gesprächen ab. So entstand Raum, die Natur zu genießen, Gedanken nachzuspüren und einander tiefer kennenzulernen.
Eine gemeinsame Eucharistiefeier in kleiner Runde, eine kurze Klosterführung und eine leckere Pommes Spezial rundeten den ersten Tag ab. Am Sonntag ging es gemeinsam mit den Jüngern von Emmaus entlang der Maas weiter. Wieder gab es Zeit für Stille, Austausch und das Erleben der Natur. Die Teilnehmenden waren eingeladen wahrzunehmen, wo ihr Herz Feuer fängt und welche Spuren Jesus in ihrem Leben hinterlassen hat. Mit einem kurzen Sprint auf den letzten Metern erreichte die Gruppe die Fähre gerade noch rechtzeitig, bevor sie zum anderen Ufer übersetzte und zurück zum Begegnungshaus (öffnet in neuem Tab) gelangte.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden zeigen, wie vielfältig die Erfahrungen an diesem Wochenende waren: „Bei den gemeinsamen Morgengebeten habe ich gemerkt, wie gut es mir getan hat, so in den Tag zu starten.“ Eine andere Person erzählte: „Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt.“ Besonders geschätzt wurde auch die offene Atmosphäre: „Ich bin dankbar, dass ich so viele Fragen stellen konnte.“ Und nicht zuletzt tat die Bewegung in der Natur gut: „Es hat mir gut getan, mich an diesem Wochenende so viel draußen zu bewegen.“
Das Wochenende machte Lust auf mehr in:spirit-Erfahrungen. Ein Teilnehmer brachte es auf den Punkt: „Wenn man sich auf die Übungen einlässt, passiert etwas.“ So wurde das Wochenende zu einer Zeit voller Begegnungen – mit anderen Menschen, mit sich selbst und mit GOTT.
Sr. Maria Müller