Bis in den Abend hinein wurde geplant und überlegt

Wiedersehensfreude in Steyl

Kreativ, produktiv und kommunikativ – so war das in:spirit Teamtreffen vom 13. bis 15. März im Begegnungshaus in Steyl. Es waren Tage, auf die alle gerne zurückblicken.

Zugegeben, es ging zäh los: Die Deutsche Bahn stellte die Nerven aller Teilnehmenden auf die Probe und die Teamzeit am Freitagnachmittag verzögerte sich mehr und mehr. Denn im Minutentakt kamen neue Nachrichten, wer wo und wann stranden wird. Die Zeit wurde mit Tischtennis und einer kleiner Fragerunde überbrückt, die zum besseren Kennenlernen diente. Als der erste Kern von elf Personen beisammen war, startete Sr. Maria mit einem erlebnispädagogischen Spiel, bei dem wir eine Brücke bauen durften. In zwei Gruppen musste je eine Hälfte einer Brücke gebaut werden, die am Ende eine Tafel Schokolade tragen und die komplett identisch ausschauen sollte. Schwierigkeit: Die Gruppen saßen in unterschiedlichen Räumen und durften nur über zwei Sprecher*innen miteinander kommunizieren und Absprachen treffen, wie die Brückenhälften auszusehen haben. Haken: Für diesen Austausch gab es insgesamt nur fünf Minuten. Es wurde eifrig gebaut, in knappen Worten abgesprochen und am Ende gab es ein ziemlich gutes Ergebnis. Im anschließenden Austausch sprachen wir über den Entstehungsprozess und die Herausforderungen. Ein sehr gelungenes Auftaktspiel.

Nach und nach trudelten auch die verspäteten Bahnfahrer*innen ein und bereicherten die Gruppe. Mit einem Rückblick auf das in:spirit Jahr 2025 und einem Ausblick auf 2026 startete dann das eigentliche Teamtreffen. Gesegnet durch einen Abschluss im Gebetsraum des Begegnungshauses verzogen sich alle in die Betten. Denn am Samstag ging es früh und arbeitsreich los: Morgenimpuls, Frühstück und schon startete die erste Arbeitsphase zu den Themen Prävention, Katholikentag und Pfingstfest. (öffnet in neuem Tab)

Das Mittagsessen war dann ein echtes Highlight: Im Mutterhaus aß unser Team gemeinsam mit den Schwestern des Formatorinnenkurses (öffnet in neuem Tab) (Schwestern, die sich um die Ordensausbildung kümmern), der derzeit in Steyl stattfindet. Einige Teamer*innen trafen hier auf Schwestern, bei denen sie während ihres MaZ-Einsatzes waren – und die Wiedersehensfreude war dementsprechend groß. Hier noch ein Foto und da noch eine Umarmung und dann brachen beide Gruppen auch schon wieder zu ihren nächsten Einheiten auf.

Für unser Team ging es mit dem Pfingstfest weiter. Die Kreativität sprudelte im gemeinsamen Überlegen nur so über und daher sei an dieser Stelle schon verraten: Es dürfen sich wieder alle auf Pfingsten in Steyl freuen. Das Motto „Steyler Airlines – Mut verleiht Flügel“ ließ das Team schon jetzt zu kreativen Höhenflügen ansetzen. Weiterer wichtiger Punkt war das neue europäische Projekt „Summercamp“ (öffnet in neuem Tab). Nach dem gemeinsamen Abendessen und dem Team-Quiz, bei dem Sr. Christine über das Team und ihre Fun Facts staunte (Hier gibt es das Video dazu auf Instagram (externer Link, öffnet in neuem Tab)), duftete das Bistro nach Schokolade und frischen Früchten – Schokoladenfondue stand auf der Tagesordnung, das alle sehr genossen und sich in kleinen Grüppchen unterhielten und den Abend ausklingen ließen.

Am Sonntag ging es für unsere Gruppe wieder ins Mutterhaus, wo wir den Schwestern sichtlich eine Freude bereiten konnten: In der Heiligen Messe gestalteten wir die Musik, lasen die Lesungen und trugen selbstgeschriebene Fürbitten vor. Die Schwestern genossen die Anwesenheit des Teams sehr und bedankten sich für unseren Einsatz.

Bevor der Abschied anstand, wagten wir noch einen Blick auf 2027 und überlegten, welche Veranstaltungen ins Jahresprogramm aufgenommen werden sollten. Mit dem Wissen, ganz viel geschafft zu haben, guten Begegnungen und neuen Ideen im Gepäck verabschiedeten wir uns voneinander und stellten immer wieder die gleiche Frage: „Sehen wir uns Pfingsten?“ Aber klar! Bis bald also – in Steyl!

Steffi Mager