Verbunden mit der Gemeinschaft

Die Lebensgemeinschaft ist eine Gemeinschaft von Frauen und Männern, die an ihren unterschiedlichen Lebens- und Wirkungsorten in engerer Verbundenheit mit unserer Gemeinschaft und Spiritualität leben. Sie sehen sich berufen, als "Steyler LaienmissionarInnen" mit uns zusammen die Liebe des dreifaltigen Gottes in ihrem Leben und Dienen sichtbar zu machen. Dazu möchten sie ihre „individuellen Charismen und Talente in das Leben und Wirken der Gemeinschaft der Dienerinnen des Heiligen Geistes und in ihre missionarischen Projekte einbringen, entsprechend den persönlichen Möglichkeiten“ (aus den Statuten der Lebensgemeinschaft).

Die Mitglieder binden sich durch ein Versprechen an unsere Gemeinschaft, welches sie innerhalb einer gottesdienstlichen Feier in Anwesenheit der Leiterin der Provinz ablegen. Ein äußeres Zeichen, dessen Gestalt an unser Logo (Spirale mit Kreuz) angelehnt ist, macht ihre Verbundenheit untereinander und mit unserer Gemeinschaft sichtbar.

Aufnahmekriterien

  • Kennenlernen der Steyler Schwesterngemeinschaft und ihrer missionarischen Spiritualität.
     
  • Den Wunsch hegen, sich in dieser Spiritualität zu verwurzeln und diese in das eigene Leben zu integrieren.
     
  • Teilnahme an den Treffen der Assoziierten-Gruppe (etwa zweimal pro Jahr).
     
  • Engagement im sozial-karitativen Bereich.
     
  • Nach einer Kennenlernphase entscheidet die Gruppe nach Absprache mit der Provinzleiterin über die Mitgliedschaft.


Erstellt von den Mitgliedern der Lebensgemeinschaft, in Absprache mit der Provinzleitung.

An einem Wochenende in Bötzingen treffen sich 2012 Interessierte, um einen gemeinsamen Weg mit den Steyler Missionsschwestern einzuschlagen
Treffen der Assoziierten der Steyler Missionsschwestern im Dreifaltigkeitskloster Laupheim 2015
Im Herz-Jesu-Kloster Steyl legen 2016 die ersten Mitglieder der Lebensgemeinschaft ihr Versprechen ab.
Von links: Ilga Ahrens, Bianca Preuß, Jürgen Strebel, Andrea Höschle und Monika Eyll-Naton eingerahmt von Sr. Gabriele Hölzer (l.) und Sr. Hildegard Ossege (r.)
Treffen im Heilig-Geist-Kloster Wimbern-Wickede 2017
Was ist unser gemeinsamer Weg? Was unsere Visionen? Wimbern, 2017
Das gemeinsame Gebet in der Lebensgemeinschaft hat auch seinen Platz. Wimbern, 2017
Beim Katholikentag 2018 in Münster
Pommesverkauf mit den Schwestern in Frankfurt 2018
Versprechensfeier von Beate und Klemens Rodemann 2018 in Laupheim
Treffen der Lebensgemeinschaft in Laupheim 2018
Ilga Ahrens und Andrea Höschle mit der Provinzleiterin Sr. Anna-Maria Kofler beim Provinzkapitel 2018 in Laupheim
Beim Klosterfest in Sankt Augustin 2019
Ilga Ahrens beim Mittwoch für Frauen im Dreifaltigkeitskloster in Laupheim 2019
Bianca Preuß (Mitte) mit den Schwestern der Lebensgemeinschaft und der Provinzleiterin beim Provinzkapitel 2019 in Wimbern

Statuten der Lebensgemeinschaft

Das Versprechen

Gott unser Vater
ich danke dir, dass du mich in deiner großen Liebe berufen hast, deinem Sohn zu folgen.
Durch die Führung seines Geistes bin ich den Steyler Missionsschwestern (Dienerinnen des Heiligen Geistes) begegnet und habe ihre Spiritualität für mich als Kraftquelle entdeckt.

Dreifaltiger Gott,
im Vertrauen auf dich verspreche ich, …………………..
meine missionarische Berufung in Verbundenheit mit den Schwestern zu leben,
in meiner Familie und meinem Beruf, in Kirche und Gesellschaft.
Im Geiste der evangelischen Räte lasse ich mich in Gebet und Arbeit vom lebenspendenden Geist so durchdringen,
dass ich achtsam bleibe für die Nöte um mich herum,
bereit, geschwisterlich zu teilen
und dass ich mich einsetze für eine gerechte und friedliche Welt.

Voll Vertrauen und Freude gebe ich mich in deine Hände.
Wirke du in mir und vollende, was du in mir begonnen hast
und mache mich fähig, mein Versprechen Tag für Tag zu leben.
Dafür bitte ich um deinen Segen.

 

Erstellt von den Mitgliedern der Lebensgemeinschaft, in Absprache mit der Provinzleitung.
 

Prolog

"Damit das Licht des Glaubens alle Menschen erleuchtet, erweckt der Heilige Geist in der Kirche immer wieder Gemeinschaften, die sich ihr zur Verwirklichung ihres missionarischen Auftrages in besonderer Weise zur Verfügung stellen." (aus dem Prolog der Konstitutionen der Dienerinnen des Heiligen Geistes, 1984)

Uns hat der dreieinige Gott aus verschiedenen Orten zusammengeführt und durch die Begegnung mit den Steyler Missionsschwestern in uns die Liebe zu ihrer Spiritualität und ihrer Sendung entfacht. So wachsen wir zu einer missionarischen Gemeinschaft zusammen, die in enger Verbundenheit mit den Steyler Missionsschwestern lebt und die Liebe des dreifaltigen Gottes in ihrem Leben und Dienen sichtbar machen möchte. Als eine Weggemeinschaft von Schwestern und Brüdern in verschiedenen Lebensformen möchten wir ein lebendiges Zeichen der Einheit und Vielfalt der Kirche, ihrer Charismen und ihrer Geschwisterlichkeit sein und dies auch in unserem Miteinander verwirklichen (vgl. Prolog der Konstitutionen der Dienerinnen des Heiligen Geistes 1984).

Berufung und Sendung

  • Durch Taufe und Firmung sind wir berufen und befähigt, aus der Kraft des Heiligen Geistes zu leben und möchten diesem Ruf verbindlich in Gemeinschaft miteinander und mit den Dienerinnen des Heiligen Geistes folgen.
     
  • Wir möchten unsere individuellen Charismen und Talente in das Leben und Wirken der Gemeinschaft der Dienerinnen des Heiligen Geistes und in ihre missionarischen Projekte einbringen entsprechend den persönlichen Möglichkeiten.
     
  • Zusammen mit den Steyler Missionsschwestern suchen und entwickeln wir Wege und Formen missionarischen Lebens an unserem jeweiligen Ort und in unserer jeweiligen Lebensform.
     
  • Wo es möglich ist, möchten wir nach den je vorgegebenen Lebenswirklichkeiten gemeinsam mit den Schwestern leben, beten, arbeiten und feiern.

Zugehörigkeit und Weg

  • Nach einer Zeit des persönlichen gegenseitigen Kennenlernens und des Hineinwachsens in die Spiritualität der Missionskongregation der Dienerinnen des Heiligen Geistes bittet die/der Interessierte die Mitglieder der Weggemeinschaft und die Leiterin der deutschen Provinz der Steyler Missionsschwestern um Aufnahme als Assoziierte/r. Sie/er legt im  Rahmen einer liturgischen Aufnahmefeier ein öffentliches Versprechen im Beisein von Assoziierten vor der Leiterin der Provinz ab.
     
  • Im Rahmen dieser Feier wird ein äußeres Zeichen der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft überreicht.
     
  • Wir tragen und stützen uns im betenden Mit- und Füreinander.
     
  • Uns verbindet ein gemeinsames Gebet.
     
  • Wir schätzen das Steyler Gebetsgut und nehmen es in unser persönliches Leben hinein. Unsere Verbundenheit mit den Steyler Missionsschwestern drückt sich auch aus in der Mitfeier der Steyler Feste und Gedenktage.

Struktur

  • Die Assoziierten streben an, sich zwei bis drei Mal im Jahr zu treffen; es können Regionalgruppen gebildet werden. Steyler Missionsschwestern, die von der Provinzleitung beauftragt werden, nehmen an den Treffen teil.
     
  • Die Treffen dienen dazu, Leben und Glauben zu teilen, die Verbundenheit mit den Schwestern zu stärken sowie einander im Leben der missionarischen Berufung zu unterstützen.
     
  • Die Weggemeinschaft der Steyler Missionsschwestern wird beim Informationsaustausch innerhalb der SSpS Gemeinschaft berücksichtigt.
     
  • Die Assoziierten haben der Gemeinschaft der Dienerinnen des Heiligen Geistes gegenüber keine finanziellen Verpflichtungen. Sie erheben aber auch keinen Anspruch auf Besitz oder Vermögen der SSpS.

Epilog

Unser Leben in der Nachfolge des Herrn bleibt ein Wagnis, das nur dem Glauben und der Liebe einsichtig und möglich ist. Deshalb bitten wir täglich um die Fülle seines Geistes. Seine Liebe allein kann uns Kraft geben, großmütig unsere Antwort auf den Anruf Gottes zu geben und so mitzuwirken, dass sich der Wahlspruch des hl. Arnold Janssen verwirkliche:


"Es lebe der heilige dreieinige Gott in unseren Herzen und in den Herzen aller Menschen!"
(Epilog der Konstitutionen der Dienerinnen des Heiligen Geistes)

 

Erstellt von den Mitgliedern der Lebensgemeinschaft, in Absprache mit der Provinzleitung.

"Damit das Licht des Glaubens alle Menschen erleuchtet, erweckt der Heilige Geist in der Kirche immer wieder Gemeinschaften, die sich ihr zur Verwirklichung ihres missionarischen Auftrages in besonderer Weise zur Verfügung stellen."

Prolog der Konstitutionen SSpS

Kontakt

Klemens Rodemann: bkrodemann[at]live.de